Das Gegenteil von Grau

Nicht den gefühlten Stillstand und die Strukturprobleme des Ruhrgebiets, sondern die keimende Aufbruchsstimmung in den urbanen Nischen der Region in Szene zu setzen – das will der in Kürze erscheinende Film „Das Gegenteil von Grau“.

"Refugees' Kitchen" / kitev Oberhausen. Foto: gegenteilgrau.de.
"Refugees' Kitchen" / kitev Oberhausen. Foto: gegenteilgrau.de.

Er portraitiert Initiativen wie kitev (Oberhausen), das Alsenwohnzimmer (Bochum), Raumräuber (Dortmund) oder die Kampagne Affe (Essen). Auch wenn die Zielsetzungen, Aktionsformen und räumliche Kontexte der dargestellten Gruppen denkbar verschieden sind, eint sie doch der Anspruch, „praktische Utopien“ zu erproben und sich für ein soziales Miteinander einzusetzen. So soll der Film nicht nur die Arbeit der Initiativen würdigen, sondern im besten Fall Menschen dazu ermutigen, selbst entsprechende Ideen zu verwirklichen – und an die Vielzahl bereits bestehender ökologischer, nachbarschaftlicher und künstlerischer Projekte anzuknüpfen, die sich für nachhaltig lebenswerte Stadträume in der Region engagieren.

Das Werk entstand als Kooperation der Gruppe „Recht auf Stadt Ruhr“ mit dem Berliner Regisseur Matthias Coers, der sich bereits in seinem Film „Mietrebellen“ auf dokumentarische Weise stadt- und wohnraumpolitischen Fragen gewidmet hat. Recht auf Stadt Ruhr versteht sich als interdisziplinäres Netzwerk, was den Wandel der Region kritisch analysieren und politische Antworten auf daraus resultierende Herausforderungen entwickeln möchte.

Die Premiere mit anschließender Diskussion findet am 23. März im Dortmunder Kino „Roxy“ statt. In den vier darauffolgenden Tagen gibt es weitere Vorführungen ebenfalls mit nachfolgenden Filmgesprächen in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets. Alle Termine und weitere Informationen zum Film sind auf www.gegenteilgrau.de abrufbar.

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Peter Köddermann

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