Foto: Peter Breuer

Werner Ruhnau – Der Raum, das Spiel und die Künste

Vom 15. April bis 24. Juni 2007 präsentierte das M:AI NRW „Werner Ruhnau – Der Raum, das Spiel und die Künste“ zum Lebenswerk dieses besonderen Architekten und Grenzgängers in Gelsenkirchen.

Laufzeit

15. April bis 24. Juni 2007

Spielort

Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen

Kuratorin

Patricia Ferdinand-Ude

Ausstellungsarchitektur

Manfred Niermann, Niermann Schicktanz Architekten, Gladbeck

Partner

Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW; StadtBauKultur NRW; Stadt Gelsenkirchen; Musiktheater im Revier

Katalog

Dorothee Lehmann-Kopp, Werner Ruhnau. Der Raum, das Spiel und die Kunst, Ausstellungskatalog, M:AI, Berlin 2007

Wie kaum ein anderer Architekt seiner Generation hat Werner Ruhnau († 2015) Architektur als ein Gesamtkunstwerk verstanden. Architektur sowie bildende Kunst und Technik befanden sich für ihn im kreativen Dialog. Die Öffnung der Disziplinen zueinander und ihr Spiel miteinander haben Ruhnau immer wieder fasziniert, aber auch irritiert, und dies hat er in seine Arbeit einfließen lassen. In seinem Werk zeigte er sich als Wanderer zwischen den Welten und begriff sich als freier Künstler, als Intendant und Regisseur.

Anlässlich des 85. Geburtstages von Werner Ruhnau würdigte das M:AI - Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW gemeinsam mit der Stadt Gelsenkirchen die Person und das Werk des Architekten mit einer Ausstellung in seiner wohl berühmtesten Architektur: dem Musiktheater im Revier. Die Ausstellung bot Einblick in seinen Werdegang, sein künstlerisches Schaffen und seine Baukunst, zugleich stellte sie wichtige „Mitspieler“ und Weggefährten vor.

Seine innovativen Theaterbauten, die „Spielstraße“ zu den Olympischen Spielen 1972 in München und seine Inszenierungen spektakulärer Feste waren unter anderem Gegenstand der Präsentation. Die Ausstellungsräume selbst waren das größte Exponat: Das Musiktheater im Revier ist architektonischer Ausdruck von Ruhnaus Credo, das „eine offene Gesellschaft und offene Theaterspielformen fordert“. Die Immaterialität der Stahl-, Beton- und Glaskonstruktion vermittelt äußerste Transparenz. Die Ausstellung fand im laufenden Betrieb des Theaters statt und sensibilisierte so auch Theaterbesucher für die Architektur des Spielortes.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

T 0209 402441-20
F 0209 402441-11
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