Die Ausstellung „Post Oil City“ in Alsdorf. Foto: Claudia Dreyße

Post Oil City – Die Stadt nach dem Öl

Von 7. Mai bis 19. Juni 2011 war Ausstellung „Post Oil City“ in der Kraftzentrale in Alsdorf zu sehen. Kuratiert wurde sie von der Zeitschrift Arch+ und im Auftrag der IFA-Galerien realisiert.

Laufzeit

7. Mai bis 19. Juni 2011

Spielort

Kraftzentrale (Energeticon) in Alsdorf

Kuratoren

ARCH+; den Ausstellungsteil „Urbane Landwirtschaft“ hat das M:AI mit der Fakultät Architektur der RWTH Aachen und dem Kolleg_Stadt_NRW(Forschungsplattform der Hochschulen RWTH Aachen, TU Dortmund und BU Wuppertal) erarbeitet

Ausstellungsprogramm

M:AI, RWTH Aachen

Ausstellungsarchitektur

Ateliers Stark/ Berlin; kitev - Kultur im Turm e.V./ Oberhausen

Partner

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen, und Verkehr NRW;StadtBauKultur NRW; Institut für Auslandsbeziehungen; ARCH+; Fakultät Architektur der RWTH Aachen; Kolleg_Stadt_NRW (gemeinsame Forschungsplattform der Hochschulen RWTH Aachen, TU Dortmund und BU Wuppertal)

Die Ausstellun „Post Oil City“  widmete sich städtebaulichen Lösungen und Utopien für eine Zeit, in der fossile Brennstoffe keine Rolle mehr spielen. Präsentiert wurden herausragende Versuchsstädte auf der Welt: mit klimafreundlichen, nachhaltigen Projekten und solchen, die wirkliche Alternativen zu den aktuellen Mobilitäts- und Verkehrsproblemen darstellen.

Drei Kapitel thematisierten unterschiedliche Herausforderungen für die post-fossile Stadt der Zukunft: Nachhaltig zeigte Projekte für eine Stadt, die sich aus regenerativen Energien speist und menschliches Zusammenleben in vernetzten und partizipativen Ansätzen sucht. Stadtverkehr beschäftigte sich mit post-fossiler Mobilität. Unter dem Stichwort Stadtsysteme ging es um eine ganzheitliche Betrachtung der Ressourcen urbaner Systeme.

Das M:AI hat die Ausstellung am Standort in Alsdorf um ein weiteres Zukunftsthema ergänzt: Urbane Landwirtschaft. Wie lassen sich Lebensmittel umweltschonend und mit kurzen Wegen produzieren? Gezeigt wurde, wie der Anbau von Nahrungsmitteln in die Städte zurückkehren kann - auf Brachflächen, in Nutzgärten und Schrebergärten, auf Balkone und Hausdächer.

 

Weiterlesen:
Post Oil City. Die Stadt nach dem Öl. Die Geschichte der Zukunft der Stadt, hrsg.v. Sabine Kraft, Nikolaus Kuhnert, Günther Uhlig, Arch+, 196/197, 2010.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

T 0209 402441-20
F 0209 402441-11
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