Foto: Peter Breuer

Scharoun. Schule. Stadt. Symposium – Ausstellung – Stadtexkursion

Von 15. Mai bis 16. Juni 2008 stand in Marl die Schularchitektur von Hans Scharoun im Mittelpunkt eines umfangreichen Veranstaltungsprogramms. Spielort war die 1967 fertig gestellte Volksschule Marl.

Laufzeit

15. Mai bis 16. Juni 2008

Spielort

Volksschule Marl

Kuratoren

Kunsthistorisches Institut der Ruhr-Universität Bochum: Carsten Ruhl, Sebastian Amlung, Julia Böcker, Anja Ziebarth

Ausstellungsarchitektur

Dennis Hübner (Ruhr-Universität Bochum, Kunsthistorisches Institut)

Programmgestaltung

M:AI und BDA Ruhrgebiet

Partner

Ministerium für Bauen und Verkehr NRW, BDA Ruhrgebiet, Stadt Marl, Kunsthistorisches Institut der Ruhr-Universität Bochum, Initiativkreis Scharoun-Schule, Akademie der Künste Berlin, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Musikschule Marl

Eine Architektur Scharouns, die sowohl Raum für eine Ausstellung bot, als auch spannender Ort war, um sich mit den Themen Schularchitektur, Pädagogik und Stadtentwicklung auseinanderzusetzen. Die Veranstaltungen bildeten einen Beitrag zur pädagogischen Diskussion um Bildung und soziale Entwicklung im schulischen Kontext. Gleichzeitig wurde die damals drängende Frage nach Abriss oder Erhalt des Gebäudes diskutiert.

Den Auftakt stellte das „1. Marler Symposium: Architektur und Pädagogik“ dar, bei dem Psychologen, Schulpädagogen und Architekten gemeinsam über den "Lernraum" Schule und über die Wechselwirkung von Architektur und Pädagogik diskutierten.

Das M:AI NRW eröffnete im Rahmen des Projekts die Ausstellung „Andere Räume. Hans Scharouns Schularchitektur“. Die Ausstellung thematisierte die innovativen Raumlösungen Scharouns. Der Architekt setzte mit dem Schulbau in Marl und im benachbarten Lünen nicht nur Maßstäbe für neue pädagogische Konzepte nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern auch für Lernorte, die bis heute ihre Gültigkeit haben. Ergänzend wurden, ausgehend von der Ausstellung, Stadtexkursionen mit dem Titel „Marl. Wie entstand eine Stadt?“ angeboten. Diese widmeten sich den unterschiedlichen architekturhistorischen Phasen der Stadt und richten sich an architektur- und kulturinteressierten Bürger.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

T 0209 402441-20
F 0209 402441-11
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