Presse: Gesamtkunstwerke - Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland

Das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen präsentiert das bedeutende Spätwerk des Architekten und Möbeldesigners Arne Jacobsen in Deutschland von 6.9. bis 4.11.21 in Castrop-Rauxel. Seine Arbeiten entstanden mit Otto Weitling, werden erstmals in dieser Form gezeigt. 

Pressematerialien

Presseinformation 22.7.2021

„Gesamtkunstwerke – Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland“: Ausstellung von 6. September bis 4. November 2021 in Castrop-Rauxel

Das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen zeigt das bedeutende Spätwerk des Architekten und Möbeldesigners Arne Jacobsen in Deutschland. Seine Arbeiten entstanden zusammen mit Otto Weitling und werden erstmals in dieser Form präsentiert.

Das Forum und Rathaus von Castrop Rauxel entstand zwischen 1966-76 nach Entwürfen der beiden dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling. Der umfangreiche Komplex mit Rathaus, Ratssaal und Veranstaltungshallen sollte ein bauliches Zeichen setzt für die aufstrebende Stadt und das wirtschaftliche Potenzial des Ruhrgebietes. Von 6. September bis 4. November 2021 sind Forum und Ratssaal Schauplatz für die Ausstellung „Gesamtkunstwerke – Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland“. Das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen präsentiert zusammen mit der Stadt Castrop-Rauxel die Wanderausstellung der Berliner Kuratoren Hendrik Bohle und Jan Dimog (THE LINK), die anlässlich des deutsch-dänischen Freundschaftsjahres 2020 und Jacobsens fünfzigstem Todestages 2021 konzipiert wurde.

Schwung und Dynamik – das Forum in Castrop-Rauxel

Ein Stadtzentrum auf der grünen Wiese? Ein Platz abgeschirmt von hoch aufragenden Backsteinwänden? Betritt man das heutige Forum am Europaplatz in Castrop-Rauxel, erschließt sich die präzise gedachte Architekturvision eines bürgernahen Rathausforums. Als das Forum 1976 in Castrop-Rauxel fertiggestellt wurde, stand es für den Aufbruch und die ständige Veränderung des Ruhrgebiets, ein Beispiel für den Schwung und die Dynamik. Mit seiner zeichenhaften Architektur, in der das große Ganze wie auch die kleinen Details mitbedacht wurden, symbolisiert es die Kreativität und Kunst der beiden dänischen Baumeister Arne Jacobsen und Otto Weitling. Ab den 1950er-Jahren nahm Jacobsen an Rathaus-Wettbewerben in Deutschland teil – zunächst in Marl, in Köln und mit Otto Weitling in Essen (1962). Während diese Beiträge trotz positiver Jurybewertungen durchfielen, bekamen Jacobsen und Weitling in Castrop-Rauxel schließlich die Chance, ihre Idee des Rathausforums zu realisieren. In Deutschland hat der Architekt und Möbeldesigner Arne Jacobsen ein bedeutendes Spätwerk geschaffen. Diese Architektur entstand zusammen mit Otto Weitling und wird erstmals in dieser Form präsentiert.

Arne Jacobsen beherrschte die ganze Bandbreite des Entwerfens, von der Gabel bis zum Rathaus, vom Kleinen und Feinen bis zum Großen und Monumentalen. Außerhalb von Fachkreisen ist es jedoch weniger bekannt, dass Jacobsen zudem in enger Partnerschaft mit seinem Landsmann, dem Architekten Otto Weitling, eine Reihe Projekte in Deutschland realisierte. Eine Partnerschaft in der Architektur, die Zeichen für die Entwicklung der modernistischen Architektursprache setzte: damals und heute – in Deutschland und Dänemark.

Die Ausstellung wirft ein Licht auf das Werk und die engen Bande der Architekten in Deutschland. Hier haben sie Projekte in verschiedenen Maßstäben umgesetzt: vom lichten Glasfoyer in Hannover über die Atriumhäuser im Berliner Hansaviertel, dem Rathaus in Mainz bis zum Hamburger Christianeum oder dem HEW-Hochhaus in der City Nord bis zu städtebaulichen Anlagen wie dem Forum Castrop-Rauxel oder der Ferienanlage Burgtiefe auf Fehmarn. Hier wird deutsch-dänische Architekturgeschichte sichtbar. Die Geschichte – und Rezeptionsgeschichte - dieser Gebäude verrät bis heute viel von der Entstehungszeit in den 1960er- und 1970er-Jahren und ihrer Ideen und Visionen, aber auch vom engen Zusammenhang von Architektur, Stadt und Politik. Das macht diese Geschichte spannend und aktuell. Architektur – noch mehr, wenn es sich um öffentliche Gebäude handelt – setzt sich allen Blicken und Urteilen aus.

Wanderausstellung

Die Schau macht die Architektur der dänischen Baumeister erlebbar und wird bis 2023 in ihren Gebäuden und in Häusern gezeigt, die für deutsch-dänische Kultur stehen. Den Auftakt bildete im Oktober 2020 das Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin, danach folgte 2021 Hannover. Nach Castrop-Rauxel wandern die „Gesamtkunstwerke“ nach Hamburg, Fehmarn und Mainz.

 

„Gesamtkunstwerke – Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland“

Eine Kooperation von THE LINK, dem Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen und der Stadt Castrop-Rauxel

Laufzeit: 6. September – 4. November 2021

Ausstellungsort: Forum und Rathaus Castrop-Rauxel (Ratssaalfoyer),
Europaplatz 1, 44575 Castrop-Rauxel

Öffnungszeiten: Mo - Mi: 10 - 18 Uhr; Do: 10 - 19 Uhr; zusätzliche Öffnungen am So., 12. September (Tag des offenen Denkmals), So., 10. und 24. Oktober, 11 - 18 Uhr, Eintritt frei

Konzept und Kuratoren: THE LINK GbR - Dipl. Ing. Hendrik Bohle und Jan Dimog

Ausstellungsgestaltung: Philipp Mecke und THE LINK GbR (Hendrik Bohle, Jan Dimog)

Gestaltung Medien: strobo B M

Ausstellungsbau: form art, Berlin und Seibert Steinmetz Steintechnik GmbH

Publikation: Ein Ausstellungskatalog ist bei Arnoldsche Art Publishers erschienen; deutsch und englisch, 248 Seiten, 38 Euro; mit Gastbeiträgen u. a. von Tobias Jacobsen, dem Enkel von Arne Jacobsen. ISBN 978-3-89790-611-2

 

www.baukultur.nrw/gesamtkunstwerke

www.gesamtkunstwerke.eu

#gesamtkunstwerke2020 #arnejacobsen #ottoweitling

 

Presseinformationen

Baukultur Nordrhein-Westfalen – Kommunikation

Timo Klippstein

Leithestraße 33; 45886 Gelsenkirchen

0209 402441 – 18

https://www.baukultur.nrw

 

Baukultur Nordrhein-Westfalen

Baukultur Nordrhein-Westfalen ist als Institution im Land die Adresse für Baukultur. Wir initiieren, organisieren, vernetzen und kommunizieren aktuelle baukulturelle Themen. Dazu kooperiert Baukultur Nordrhein-Westfalen mit vielen Partnern und unterstützt beispielhafte Projekte Dritter. Mit dem eigenen Museum der Baukultur präsentiert und inszeniert Baukultur Nordrhein-Westfalen wichtige gesellschaftliche Fragen und Entwicklungen – in NRW und über die Landesgrenzen hinaus. Diese Form eines mobilen Museums der Baukultur ist weltweit einzigartig. Baukultur Nordrhein-Westfalen führt die Arbeit der Vereine StadtBauKultur NRW und Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) zusammen, die seit 2001 Themen der Baukultur verantwortet und umgesetzt haben. Gefördert wird Baukultur Nordrhein-Westfalen vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. https://www.baukultur.nrw

Pressebilder

Das Forum in Castrop-Rauxel mit Rathaus, Ratsaal und Veranstaltungshalle.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 1654 Pixel
Das Forum in Castrop-Rauxel mit Rathaus, Ratsaal und Veranstaltungshalle.

Foto: Michael Rasche

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Der Ratsaal in Castrop-Rauxel.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2616 Pixel
Der Ratsaal in Castrop-Rauxel.

Foto: Michael Rasche

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Foyer des Ratsaals.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 2802 × 3500 Pixel
Foyer des Ratsaals.

Foto: Michael Rasche

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Der Ratsaal mit Wasserbecken auf dem Forum in Castrop-Rauxel.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2334 Pixel
Der Ratsaal mit Wasserbecken auf dem Forum in Castrop-Rauxel.

Foto: Michael Rasche

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Markanter Zeitanzeiger.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2500 Pixel
Markanter Zeitanzeiger.

Foto: Michael Rasche

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Frontansicht des Ratsaals in Castrop-Rauxel.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2132 Pixel
Frontansicht des Ratsaals in Castrop-Rauxel.

Foto: Michael Rasche

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Pergola vor dem Rathaus.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 2333 × 3500 Pixel
Pergola vor dem Rathaus.

Foto: Michael Rasche

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Die Atriumhäuser in Berlin.<br/><br/>Foto: © Hendrik Bohle<br/><br/>jpg, 1600 × 1066 Pixel
Die Atriumhäuser in Berlin.

Foto: © Hendrik Bohle

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Glasfoyer in den Herrenhäuser Gärten in Hannover.<br/><br/>Foto: © Hendrik Bohle<br/><br/>jpg, 1800 × 1200 Pixel
Glasfoyer in den Herrenhäuser Gärten in Hannover.

Foto: © Hendrik Bohle

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Die HEW-Zentrale in Hamburg.<br/><br/>Foto: © Hendrik Bohle<br/><br/>jpg, 1800 × 1200 Pixel
Die HEW-Zentrale in Hamburg.

Foto: © Hendrik Bohle

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Christaneum in Hamburg.<br/><br/>Foto: © Jan Dimog<br/><br/>jpg, 1800 × 1200 Pixel
Christaneum in Hamburg.

Foto: © Jan Dimog

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Seebad Burgtiefe auf Fehmarn.<br/><br/>Foto: © Jan Dimog<br/><br/>jpg, 1800 × 1200 Pixel
Seebad Burgtiefe auf Fehmarn.

Foto: © Jan Dimog

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Das Mainzer Rathaus.<br/><br/>Foto: © Hendrik Bohle<br/><br/>jpg, 1800 × 1200 Pixel
Das Mainzer Rathaus.

Foto: © Hendrik Bohle

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Das Forum in Castrop-Rauxel.<br/><br/>Foto: © Jan Dimog<br/><br/>jpg, 1800 × 1200 Pixel
Das Forum in Castrop-Rauxel.

Foto: © Jan Dimog

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Arne Jacobsen und Otto Weitling (vordere Reihe, von links) an der Baustelle des Mainzer Rathauses.<br/><br/>Foto: © Klaus Benz, Stadtarchiv Mainz<br/><br/>jpg, 1711 × 1250 Pixel
Arne Jacobsen und Otto Weitling (vordere Reihe, von links) an der Baustelle des Mainzer Rathauses.

Foto: © Klaus Benz, Stadtarchiv Mainz

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Innenansicht des Meerwasserwellenbads des Seebads Burgtiefe auf Fehmarn. Es ging 1972 in Betrieb.<br/><br/>Foto: © Jan Dimog<br/><br/>jpg, 3000 × 2000 Pixel
Innenansicht des Meerwasserwellenbads des Seebads Burgtiefe auf Fehmarn. Es ging 1972 in Betrieb.

Foto: © Jan Dimog

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Sitzgruppe im 2017 renovierten Glasfoyer in den Herrenhäuser Gärten in Hannover.<br/><br/>Foto: © Hendrik Bohle<br/><br/>jpg, 3000 × 2000 Pixel
Sitzgruppe im 2017 renovierten Glasfoyer in den Herrenhäuser Gärten in Hannover.

Foto: © Hendrik Bohle

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Christoph Kremerskothen

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