Presse: Virtuelle Konferenzen zum Umgang mit brutalistischer Architektur in Israel und Nordrhein-Westfalen

Mehr Wertschätzung gegenüber brutalistischen Bauwerken wünschen sich die Partner des binationalen Projektes Israel und Nordrhein-Westfalen. Im Format digitalter Konferenzen bieten sie einen fachlichen Austausch zwischen beiden Ländern.

Pressematerialien

Presseinformation 20.12.2021

BRUTAL DIFFERENT

Virtuelle Konferenz zum Umgang mit brutalistischer Architektur in Israel und Nordrhein-Westfalen

Groß, dunkel und hässlich - das sind nur einige Attribute, mit denen brutalistische Architektur häufig beschrieben wird. Mehr Wertschätzung gegenüber brutalistischen Bauwerken wünschen sich die Veranstalter von „Brutal Different“, eines binationalen Projektes zwischen Israel und dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die virtuelle Konferenz bildet den Auftakt zu einem mehrjährigen Austausch.

Sowohl Israel als auch Deutschland, besonders Nordrhein-Westfalen, verfügen über ein umfangreiches Erbe im Architekturstil des Brutalismus. Der Umgang mit diesen Bauwerken der Nachkriegsarchitektur ist allerdings umstritten. Expert*innen beider Ländern haben deshalb begonnen, die Öffentlichkeit für die historische, ästhetische und gesellschaftliche Bedeutung brutalistischer Architektur zu sensibilisieren und sich offen auszutauschen.

Der virtuelle Kongress ist als offener Raum für den Austausch gedacht, um von den Erfahrungen und Perspektiven des jeweils anderen Landes zu lernen. In der binationalen Veranstaltung soll der Vergleich der beiden Länder als Grundlage für Ideen des zukünftigen Umgangs mit brutalistischem Bestand dienen. Darüber hinaus sollen städtebauliche und einzigartige architektonische Qualitäten analysiert sowie die aktuelle Akzeptanz, die Sanierung und mögliche Lösungen diskutiert werden, um die brutalistische Architektur nachhaltiger zu gestalten.

Wissenschaftler*innen, Expert*innen und politische Entscheidungsträger*innen aus Israel und Deutschland werden ihr Fachwissen bei dem binationalen Kongress teilen. In den virtuellen Diskussionen, Vorträgen und Gesprächsrunden können Besucher*innen mehr über Gemeinsamkeiten und Unterschiede des deutschen und israelischen Brutalismus erfahren.

Die Konferenz „BRUTAL DIFFERENT“

Ein Projekt von Baukultur Nordrhein-Westfalen, Rat für die Erhaltung des Kulturerbes in Israel, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, The Opportunity Capital of Israel Be'er Scheva.

12. Januar 2021
10 – 16 Uhr (CEST)

Online-Format (mit vorheriger Anmeldung)

Referent*innen und Moderator*innen sind Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum, Lehrgebiet Geschichte und Theorie von Stadt und Architektur, FH Dortmund; Dr. Martin Bredenbeck, Wissenschaftlicher Referent, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland; Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe, Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, Lehrstuhl für Architekturgeschichte und -theorie; Amnon Rechter, Founder Rechter Center for Architecture (ReCA); Prof. Isaac A. Meir, Architekt, Stadtplaner, Archäologe, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen, Ben-Gurion-Universität des Negev; Prof. Dr. Daniel Lohmann, Fakultät für Architektur, Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege, TH Köln; Peter Köddermann, Geschäftsführer Programm, Baukultur Nordrhein-Westfalen, Dr. Gil Yaron, Direktor des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel; Prof. Yasemin Utku, Fakultät für Architektur, Institut für Städtebau Wohnungsbau, TH Köln; Dr. Havatzelet Yahel, Geographie-Historikerin, Ben-Gurion-Forschungsinstitut; Dr. Hadas Shadar, Stadtplanerin, Forscherin im Bereich öffentlicher Wohnungsbau; Rotem Zeevi, Architektin, Direktorin der Abteilung für Bauwerkserhaltung, Stadtverwaltung Be'er Scheva; Dr. Karin Berkemann, Theologin, Kunsthistoriker, Kuratorin der Sammlung des Gustaf-Dalman-Instituts, Universität Greifswald; Ariel Goshen, Goshen Architects; Inon Hacohen, CEO, Icon Conferences; Gil Bezalel, Stellvertretender Direktor der Abteilung für internationale Beziehungen, Rat für die Erhaltung des Kulturerbes in Israel; Tamar Tuchler, Direktor der Abteilung für internationale Beziehungen, Rat für die Erhaltung des Kulturerbes in Israel; Dana Gordon, Kuratorin, Rechter Center for Architecture (ReCA); Sharon Golan, Programmdirektorin des Max-Liebling-Haus, Tel Aviv; 

Content Manager, LEIBLING HOUSE

Eine Online-Anmeldung, Übersicht der Referent*innen und das Programm gibt es unter:
www.i-con.co.il/brutralism.

Hashtag: #brutaldifferent

Christoph Kremerskothen
Baukultur Nordrhein-Westfalen
0209 402441 – 17
01717064804

Leithestraße 33; 45886 Gelsenkirchen
www.baukultur.nrw

Über Baukultur Nordrhein-Westfalen

Baukultur Nordrhein-Westfalen ist als Institution im Land die Adresse für Baukultur. Wir initiieren, organisieren, vernetzen und kommunizieren aktuelle baukulturelle Themen. Dazu kooperiert Baukultur Nordrhein-Westfalen mit vielen Partnern und unterstützt beispielhafte Projekte Dritter. Mit dem eigenen Museum der Baukultur präsentiert und inszeniert Baukultur Nordrhein-Westfalen wichtige gesellschaftliche Fragen und Entwicklungen – in NRW und über die Landesgrenzen hinaus. Diese Form eines mobilen Museums der Baukultur ist weltweit einzigartig. Baukultur Nordrhein-Westfalen führt die Arbeit der Vereine StadtBauKultur NRW und Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) zusammen, die seit 2001 Themen der Baukultur verantwortet und umgesetzt haben.

Gefördert wird Baukultur Nordrhein-Westfalen vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Pressebilder

Rathaus Marl, 1960 – 1967, Architekten: Jacob Berend Bakema und Johannes Hendrik van den Broek.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2330 Pixel
Rathaus Marl, 1960 – 1967, Architekten: Jacob Berend Bakema und Johannes Hendrik van den Broek.

Foto: Michael Rasche

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Rathaus Marl, 1960 – 1967, Architekten: Jacob Berend Bakema und Johannes Hendrik van den Broek.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2258 Pixel
Rathaus Marl, 1960 – 1967, Architekten: Jacob Berend Bakema und Johannes Hendrik van den Broek.

Foto: Michael Rasche

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Ratssaal des Rathaus Marl, 1960 – 1967, Architekten: Jacob Berend Bakema und Johannes Hendrik van den Broek.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2333 Pixel
Ratssaal des Rathaus Marl, 1960 – 1967, Architekten: Jacob Berend Bakema und Johannes Hendrik van den Broek.

Foto: Michael Rasche

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Kirche St. Gertrud in Köln, 1965, Architekt: Gottfried Böhm.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2804 Pixel
Kirche St. Gertrud in Köln, 1965, Architekt: Gottfried Böhm.

Foto: Michael Rasche

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Kirche St. Gertrud in Köln, 1965, Architekt: Gottfried Böhm.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2800 Pixel
Kirche St. Gertrud in Köln, 1965, Architekt: Gottfried Böhm.

Foto: Michael Rasche

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Kirche St. Gertrud in Köln, 1965, Architekt: Gottfried Böhm.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 3500 × 2333 Pixel
Kirche St. Gertrud in Köln, 1965, Architekt: Gottfried Böhm.

Foto: Michael Rasche

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Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekt: Bruno Lambart.<br/><br/>Foto: Mia Trautmann<br/><br/>jpg, 2000 × 1333 Pixel
Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekt: Bruno Lambart.

Foto: Mia Trautmann

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Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekt: Bruno Lambart.<br/><br/>Foto: Sebastian Becker<br/><br/>jpg, 5953 × 3969 Pixel
Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekt: Bruno Lambart.

Foto: Sebastian Becker

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Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekt: Bruno Lambart.<br/><br/>Foto: Sebastian Becker<br/><br/>jpg, 3973 × 5959 Pixel
Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekt: Bruno Lambart.

Foto: Sebastian Becker

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Audimax der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekten: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner.<br/><br/>Foto: Mia Trautmann<br/><br/>jpg, 2000 × 1182 Pixel
Audimax der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekten: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner.

Foto: Mia Trautmann

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Audimax der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekten: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner.<br/><br/>Foto: Mia Trautmann<br/><br/>jpg, 1333 × 2000 Pixel
Audimax der Ruhr-Universität Bochum, 1974, Architekten: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner.

Foto: Mia Trautmann

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Ben-Gurion University of the Negev (BGU), Faculty of Humanities and Social Sciences.<br/><br/>Foto: Hadas Shadar<br/><br/>jpg, 4654 × 3083 Pixel
Ben-Gurion University of the Negev (BGU), Faculty of Humanities and Social Sciences.

Foto: Hadas Shadar

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Ben-Gurion University of the Negev (BGU), Faculty of Humanities and Social Sciences.<br/><br/>Foto: Hadas Shadar<br/><br/>jpg, 4928 × 3264 Pixel
Ben-Gurion University of the Negev (BGU), Faculty of Humanities and Social Sciences.

Foto: Hadas Shadar

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Ben-Gurion University of the Negev (BGU), Faculty of Humanities and Social Sciences.<br/><br/>Foto: Hadas Shadar<br/><br/>jpg, 4928 × 3264 Pixel
Ben-Gurion University of the Negev (BGU), Faculty of Humanities and Social Sciences.

Foto: Hadas Shadar

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Trauerhalle Ost, Bochum, 1974, Architekt: Ferdinand Keilmann.<br/><br/>Foto: Sebastian Becker<br/><br/>jpg, 3932 × 5898 Pixel
Trauerhalle Ost, Bochum, 1974, Architekt: Ferdinand Keilmann.

Foto: Sebastian Becker

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Trauerhalle Ost, Bochum, 1974, Architekt: Ferdinand Keilmann.<br/><br/>Foto: Sebastian Becker<br/><br/>jpg, 5934 × 3956 Pixel
Trauerhalle Ost, Bochum, 1974, Architekt: Ferdinand Keilmann.

Foto: Sebastian Becker

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Trauerhalle Ost, Bochum, 1974, Architekt: Ferdinand Keilmann.<br/><br/>Foto: Sebastian Becker<br/><br/>jpg, 5858 × 3905 Pixel
Trauerhalle Ost, Bochum, 1974, Architekt: Ferdinand Keilmann.

Foto: Sebastian Becker

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Pressedownloads

  • Programm & Referent*innen (Stand: 16.12.2021)
    (pdf, 114,4 kB)
    Download

Ihre Kontakte für diesen Bereich

Timo Klippstein

Timo Klippstein
Leitung Kommunikation

T 0209 402441-18
Annabell Bialas

Annabell Bialas
Referentin Kommunikation

T 0209 402 441-17
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