Ausgehend von einer künstlerisch-analytischen Auseinandersetzung mit dem Gelände der Messe nehmen Studierende der Hochschule für Bildende Künste Essen architektonische Strukturen, räumliche Beziehungen sowie den Messebetrieb mit seinen besonderen Dynamiken in den Blick. Die elf Arbeiten zeigen persönlichen Perspektiven im Themenfeld „Kunst am Bau“.
Die Beiträge verwirren, irritieren, erweitern oder stellen die vielfältigen Formen und Materialien einander gegenüber. Auf eine spielerische Weise verwandeln sich funktionsorientierte Räume zu Räume mit neuen Atmosphären. In diesem Spannungsfeld sind Arbeiten entstanden, die den gewohnten Blick verändern und neue Perspektiven auf einen Ort eröffnen, den viele vor allem aus seiner praktischen Nutzung kennen.
Es bleibt der Messe Essen zu wünschen, viele dieser Arbeiten in eine Umsetzung zu überführen, denn auch ein Messegelände besitzt einen räumlichen Eigenwert, und Architektur ist darüber hinaus mehr als reine Funktion. Besonders die Verbindung von Kunst und Bau verleiht öffentlichen Räumen zusätzliche Lebendigkeit.
Die Ausstellung „Kunst-Intervention-Messe Essen“ lädt Besucher*innen dazu ein, die Messe als architektonischen und gesellschaftlichen Raum neu zu entdecken.
Ausstellungsinformationen
Zeitraum: 29. Mai bis 19. Juni 2026, Montag bis Freitag, 8–18 Uhr
Ort: Messe Essen, Foyer Congress Center Ost; Eingang über den seitlichen Empfang in Richtung Haupteingang Grugapark