Die Wanderausstellung “Fluch und Segen. Kirchengebäude im Wandel“ in der Präsentation in St. Gertrud in Köln 2019 Foto: Michael Rasche

Symposium „Kirchenumnutzung – neue Perspektiven im europäischen Vergleich“

Die Volkswagen Stiftung veranstaltet vom 23. bis 25. März 2020 das Symposium „Kirchenumnutzung – neue Perspektiven im europäischen Vergleich“ im Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover. Gezeigt wird währenddessen auch die Ausstellung "Fluch und Segen - Kirchengebäude im Wandel".

Die Volkswagen Stiftung veranstaltet vom 23. bis 25. März 2020 das Symposium „Kirchenumnutzung – neue Perspektiven im europäischen Vergleich“ im Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover. Gezeigt wird währenddessen auch die Ausstellung "Fluch und Segen - Kirchengebäude im Wandel".

Kirchen sind bedeutende Zeugnisse des kulturellen Erbes, die das Bild von Städten und Dörfern prägen. Infolge der aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen können heute in Europa kirchliche Institutionen viele Kirchengebäude nicht mehr betreiben und unterhalten: Sie werden verkauft, vermietet, umgenutzt.

Das Thema ist komplex und wurde bislang vorwiegend auf lokaler und regionaler Ebene diskutiert. Das Herrenhäuser Symposium führt erstmals Expertinnen und Experten aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Großbritannien zusammen. Mit dem Ziel: Erfahrungen auszutauschen, das Blickfeld zu erweitern und im europäischen Vergleich neue Perspektiven zu entwickeln.

Das Zielpublikum sind Verantwortliche aus Kirche, Denkmalpflege und Politik, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Angehörige von Bildungsinstitutionen sowie alle an der Thematik Interessierten. Das Symposium richtet sich an eine erweiterte Öffentlichkeit, in der Überzeugung, dass Kirchen öffentliche Gebäude sind, die letztlich der Allgemeinheit gehören.

Vorgängig findet ein Entwurfs-Workshop für Studierende der Architektur und Theologie zu einem aktuellen Kirchen-Zukunftsprojekt statt. Die Ergebnisse des Workshops werden im Rahmen des Symposiums vorgestellt.

 

Ausstellung "Fluch und Segen - Kirchengebäude im Wandel"

Im Rahmen des Symposiums wird ein Teil der Ausstellung "Fluch und Segen" des Museums der Baukultur Nordrhein-Westfalen (Beispiele für Umnutzungen von Kirchengebäuden) gezeigt. "Kirchengebäude im Wandel" zeigt anhand von 17 Projekte, wie die Gebäude einer neuen Funktion erhalten können. Die Ausstellung wurde erstmals 2019 in Köln vom M:AI-Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW präsentiert. Das M:AI NRW hat sich mit Beginn des Jahres 2020 mit StadtBauKultur NRW zu Baukultur Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen.

Herrnhäuser Symposium: "Kirchenumnutzung - neue Perspektiven im europäischen Vergleich"

23. - 25. März 2020, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Sektion I: Perspektive der Culture Studies, Ritual Studies und Theologie
Sektion II: Perspektive der Architektur und Stadtentwicklung
Sektion III: Perspektive der Denkmalpflege
Sektion IV: Perspektive des Planungsprozess
Sektion V: Perspektive der Immobilienwirtschaft
Sektion VI: Perspektive der Öffentlichkeit
Sektion VII: Perspektive des ländlichen Raumes

Ausstellungen

"Kirche von morgen im Dialog planen. Möglichkeitsräume im Roderbruch", Ergebnisse des Workshops mit Studierenden der Architektur und Theologie

"Fluch und Segen. Kirchengebäude im Wandel", 17 Projekten des Museums der Baukultur Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen.

"Land und Leute. Die Kirche in unserem Dorf", Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg

Exkursionen

Dienstag, 24. März 2020: Liberale Jüdische Gemeinde, Hannover-Stöcken und Christuskirche, Hannover-Nordstadt (Transfer mit öffentlichem Nahverkehr)

Mittwoch, 25. März 2020, im Anschluß an die Tagung ab ca. 15:00 Uhr: Busexkursion zu 3 umgenutzen Kirchen im Raum Hannover

Organisation

Das Symposium wird gemeinsam organisiert von der VolkswagenStiftung und dem Steering Committee, das aus den folgenden drei WissenschaftlerInnen besteht: Prof. Kerstin Gothe, Architektin und Stadtplanerin DASL/SRL, Architekturfakultät am KIT (Karlsruher Institut für Technologie), Prof. Dr. Paul Post, Theologe, Department of Culture Studies, School of Humanities and Digital Sciences, Tilburg University, und  Prof. Dr. Johannes Stückelberger, Kunsthistoriker, Theologische Fakultät, Universität Bern.

Anmeldung

Registrierungsgebühren fallen nicht an, aber eine Registrierung zum Symposium ist erforderlich. Wenn Sie an dem Symposium teilnehmen möchten, dann nutzen Sie für eine Anmeldung bitte den Link zur Registrierung.

Veranstaltungsort und Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Veranstaltungsort ist das Xplanatarium Schloss Herrenhausen, ein modernes Tagungszentrum in Hannover, Deutschland. Sie erreichen das Schloss Herrenhausen bequem mit der Stadtbahn: nehmen Sie die Stadtbahnlinien 4 oder 5 und steigen an der Station "Herrenhäuser Gärten" aus.

 Weitere Informationen

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Peter Köddermann

Peter Köddermann
Geschäftsführung Programm

T 0209 402 441-12
F 0209 402 441-11

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