Architektur im Aufbruch: Ausstellung in der Liebfrauenkirche in Duisurg. Foto: Peter Breuer

Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern

Die Ausstellung „Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern“ widmete sich im Jahr 2009 einer Phase der Nachkriegsmoderne, die zum Zeitpunkt der Präsentation heftig diskutiert wurde: die Architektur der 1960er Jahre.

Laufzeit

24. August bis 18. Oktober 2009

Erstspielort

Liebfrauenkirche Duisburg

Spielorte

Audimax Ruhr-Universität Bochum,
25. Oktober bis 29. November 2009

Neues Rathaus, Köln,
11. Oktober bis  3. November 2011

Kuratoren

Thorsten Scheer, Peter Behrens School of Architecture, FH Düsseldorf; M:AI: Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann
Beratung: Andrea Meseke, Düsseldorf

Ausstellungsarchitektur

jangled nerves, Stuttgart

Partner

Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen; Stadt Duisburg; Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum; Stiftung Brennender Dornbusch; BLB Dortmund; Ruhr Universität Bochum; GAG, Köln

„Sanierung oder Abriss?“ lautet meist die Frage beim Umgang mit der Bausubstanz aus den 1960er Jahren, die – in die Jahre gekommen – oft marode aussieht. Doch vor der endgültigen Antwort lohnt sich ein genaues Hinschauen, denn die Architektur der 1960er Jahre ist mehr als Beton, Verdichtung oder Großform.

„Architektur im Aufbruch“ blickte differenziert zurück, skizzierte den historischen Kontext und beleuchtete Hintergründe für das damalige Architekturverständnis: Technikbegeisterung, Fortschrittsglauben, Lossagung von der Vergangenheit. Sie beschrieb die Vielfalt der baulichen Lösungen: Großformen wie die Ruhr Universität Bochum oder das Aachener Klinikum, neue Wohnformen wie in Köln Chorweiler oder kleinteilige Entwürfe wie beim Wohnhaus Mayer Kuckuck; sowie funktionale Formen wie beim Imbau-Spannbeton-Gebäude in Leverkusen oder die elegante Umsetzung amerikanischer Einflüsse im Dreischeibenhaus in Düsseldorf.

Das M:AI zeigte die Ausstellung in Bauwerken aus den 1960ern, sodass Besucher das Thema in realer Architektur erleben konnten. Hinzu kamen bei den Präsentationen noch aktuelle Fragen zum Umgang mit den Bauwerken. In Duisburg ging es um eine neue Nutzung für die nicht mehr primär für religiöse Zwecke genutzte Liebfrauenkirche. An der Ruhr Universität Bochum beschäftigte sich ein internationaler Wettbewerb mit der Sanierung und Neuorganisation der Hauptachse des Campus zwischen Modernisierung und Denkmalschutz.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

T 0209 402441-20
F 0209 402441-11

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