Scharoun-Kirche in Bochum.

Über einen erweiterten Architekturbegriff

Die Johanneskirche in Bochum (1966) ist das einzige Kirchenbauwerk, dass Hans Scharoun - einer der bedeutendsten deutschen Architekten der Nachkriegszeit - verwirklichen konnte.

Scharoun-Kirche in Bochum
Scharoun-Kirche in Bochum

Sie stellt einen bemerkenswerten Beitrag des organischen Bauens zur modernen Kirchenbaukust dar. Darüber hinaus pflegte sie seit jeher eine besondere Beziehung zur zeitgenössischen Kunst und hat den Werken und Aktionen von Künstlern wie Fritz Winter oder Joseph Beuys Raum gegeben.

Dennoch ist die Johanneskirche bis heute weitgehend unbekannt geblieben. Aus diesem Grunde hat die Initiative Scharoun-Kirche mit Unterstützung der StadtBauKultur NRW das interdisziplinäre Symposium "Über einen erweiterten Architekturbegriff“ durchgeführt. Es sollte dazu beitragen, das geistige Erbe von Hans Scharoun lebendig zu halten und sein bauliches Erbe in Gestalt der Johanneskirche zu bewahren. Einen Tag lang setzten sich Theoretiker, Architekten und Künstler mit der Johanneskirche auseinander und verorteten sie im Spannungsfeld von Geschichte und Gegenwart.

Es sprachen und diskutierten u.a. Prof. Dr. Christoph Zöpel (Staatsminister a.D),

Prof. Dr. Volker Harlan (Theologe und Biologe), Prof. Jesko Fezer (Architekt), Christopher Dell (Musiker und Improvisations-Theoretiker), Prof. Dr. Ulrich Pantle (Architekt), Tom Tritschel (Gemeindepfarrer), Tim Rieniets (Landesinitiative StadtBauKultur NRW).

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Peter Köddermann

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