Ohne Titel (Fassadengestaltung), Parkhaus des Justizzentrums Aachen, Künstler Rémy Zaugg, Architektur: Weinmiller Architekten.

Presse: Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW

Von 30.9. bis 26.10.2022 zeigt das Museum der Baukultur NRW die Ausstellung „Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW“ im Saalbau Witten.

Pressematerialien

Pressemitteilung, 4. August 2022

„Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW“

Baukultur NRW präsentiert Ausstellung ab 30. September im Saalbau Witten

In, vor, neben, hinter, an oder auf – bei öffentlichen Gebäuden wie Hochschulen, Krankenhäusern, Schulen, Polizei- und Gerichtsgebäuden begegnen wir Kunst-und-Bau-Objekten. Aber auch bei Geschäftshäusern, Konzernzentralen und anderen privaten Bauten finden sich diese speziellen Kunstwerke. Mit der von Christine Kämmerer kuratierten Ausstellung „Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW“ bringt das Museum der Baukultur NRW das Thema wieder stärker in die Öffentlichkeit, nachdem es dort lange vernachlässigt worden ist. Gezeigt wird die Ausstellung im Saalbau Witten von 30.9. bis 26.10.2022 in Kooperation mit dem Kulturforum und der Stadt Witten. Die Wanderausstellung wird ab November 2022 in Aachen im Kunsthaus NRW und an weiteren Spielorten zu sehen sein.

Ausstellung zeigt 30 Kunst-und-Bau-Objekte

In Kunst-und-Bau-Projekten setzen sich Künstler*innen mit Zeit, Ort, Raum und Funktion der Architektur auseinander. Ihre Werke können überraschen, irritieren und Identität stiften. Sie spiegeln gesellschaftliche Fragen und animieren zu neuen Blicken auf die Architektur. So werden Gebäude lebendig, es entstehen einzigartige Orte und Kunst und Architektur finden im Alltag zusammen.

30 Objekte aus NRW sind für diese Ausstellung exemplarisch ausgewählt. Zu sehen sind unter anderem die „Abluftplastiken“ von Friedrich Gräsel vor der ehemaligen Westdeutschen Landesbank in Münster (Architektur: Harald Deilmann), „Large Two Forms“ vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn von Henry Moore (Architektur: Planungsgruppe Stieldorf) oder Selma Gültopraks Werk „Earth Is Blue“ am Goethe-Gymnasium in Düsseldorf (Sanierung: RKW Architektur +).

Fotos, Videos und Texte verdeutlichen die Vielfalt dieser besonderen Kunstform: Gattungen, Materialien und Dimensionen, vor allem aber unterschiedliche Formen der Entstehung und der Rezeption. Mehr als um eine Beurteilung der künstlerischen Qualität geht es darum, den Mehrwert zu zeigen, den Kunst für den Bau, die Bauherr*innen und die Nutzer*innen erzeugen kann, aber auch auf Grenzen und Herausforderungen hinzuweisen. Die Ausstellung ist Teil des Projektes „Kunst und Bau“, mit dem sich Baukultur NRW sich bereits seit Längerem beschäftigt. Dazu gehört die digitale Kunst-und-Bau-Sammlung, die dazu einlädt, Objekte in NRW zu entdecken: kunstundbau.nrw.

Lange Tradition von Kunst und Bau

Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich dazu verpflichtet, bei herausgehobenen Bauten ein Prozent der Bauwerkskosten für die Realisierung von Kunstwerken einzuplanen. Diese zum 1. Januar 2022 aktualisierte Regelung knüpft an eine lange Tradition an: Bereits seit mehr als 70 Jahren finanzieren Bund und Länder bei Neubau- und Sanierungsvorhaben Kunstwerke über prozentuale Anteile an den Baukosten oder feststehende Etats. Auch andere öffentliche sowie private Bauherr*innen übernahmen dieses Prinzip als Selbstverpflichtung. Die künstlerische Gestaltung von Bauten ist nicht nur ein Element der Künstler*innen- und der Kunstförderung, sie soll auch zur Qualität und Wertsteigerung der Gebäude beitragen. Deswegen arbeitet Baukultur NRW mit vielen Beteiligten daran, den Austausch zwischen Künstler*innen, Architekt*innen und Bauherr*innen zu stärken sowie Kunst-und-Bau-Prozesse zu begleiten, zu hinterfragen und die Ergebnisse sichtbar zu machen.

 

Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW – die Ausstellung

Eine Kooperation des Museums der Baukultur NRW mit:Kulturforum Witten und Stadt Witten

Laufzeit: 30. September bis 26. Oktober 2022

Ausstellungsort: Saalbau Witten, Bergerstraße 25, 58452 Witten

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag: 13 – 18.30 Uhr; Samstag bis Sonntag: 10 – 16 Uhr, Sonntag, 23.10.22, ist die Ausstellung geschlossen. Eintritt frei.

Kuratorin: Dr. Christine Kämmerer

Ausstellungsarchitektur: Martin Sinken, sinkenarchitekten

Ausstellungsgestaltung und -medien: Julia und Matthias Steffen, kikkerbillen – Büro für Gestaltung

Weitere Informationen – Baukultur Nordrhein-Westfalen 

Timo Klippstein - Kommunikation
Leithestraße 33; 45886 Gelsenkirchen
0209 402441 – 18 |
www.baukultur.nrw/kunstundbau       www.kunstundbau.nrw


Über Baukultur Nordrhein-Westfalen 

Baukultur Nordrhein-Westfalen ist als Institution im Land die Adresse für Baukultur. Wir initiieren, organisieren, vernetzen und kommunizieren aktuelle baukulturelle Themen. Dazu kooperiert Baukultur NRW mit vielen Partnern und unterstützt beispielhafte Projekte Dritter. Mit dem eigenen Museum der Baukultur präsentiert und inszeniert Baukultur NRW wichtige gesellschaftliche Fragen und Entwicklungen – in NRW und über die Landesgrenzen hinaus. Diese Form eines mobilen Museums der Baukultur ist weltweit einzigartig. Gefördert wird Baukultur NRW vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. www.baukultur.nrw

Pressebilder

Ohne Titel (Beton-Schriftzug), Ruhr-Universität Bochum, Künstler: Henryk Dywan, 1973, Architektur: Hentrich + Petschnigg.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 4000 × 3200 Pixel
Ohne Titel (Beton-Schriftzug), Ruhr-Universität Bochum, Künstler: Henryk Dywan, 1973, Architektur: Hentrich + Petschnigg.

Foto: Michael Rasche

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Stadtikonografie, Kreishaus des Ennepe-Ruhr-Kreises, Schwelm, 1969-1972, Künstler: Otto Herbert Hajek, Architektur: Günter Laskowski, Wolfgang Thenhaus, Klaus Kafka.<br/><br/>Foto: Thomas Robbin<br/><br/>jpg, 5760 × 3840 Pixel
Stadtikonografie, Kreishaus des Ennepe-Ruhr-Kreises, Schwelm, 1969-1972, Künstler: Otto Herbert Hajek, Architektur: Günter Laskowski, Wolfgang Thenhaus, Klaus Kafka.

Foto: Thomas Robbin

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Landeswappen Nordrhein-Westfalen, Landtagsgebäude, Düsseldorf, 1988, Künstler: Ferdinand Kriwet, Architektur: Fritz Eller, Erich Moser, Robert Walter und Partner, Foto: Bildarchiv des Landtags Nordrhein-Westfalen.<br/><br/>Foto: Bernd Schälte © Nachlass Ferdinand Kriwet<br/><br/>jpg, 3504 × 2336 Pixel
Landeswappen Nordrhein-Westfalen, Landtagsgebäude, Düsseldorf, 1988, Künstler: Ferdinand Kriwet, Architektur: Fritz Eller, Erich Moser, Robert Walter und Partner, Foto: Bildarchiv des Landtags Nordrhein-Westfalen.

Foto: Bernd Schälte © Nachlass Ferdinand Kriwet

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Abluftplastik, ehem. Westdeutsche Landesbank, Münster, 1971, Künstler: Friedrich Gräsel, Architekt: Harald Deilmann.<br/><br/>Foto: Thomas Robbin<br/><br/>jpg, 5760 × 3840 Pixel
Abluftplastik, ehem. Westdeutsche Landesbank, Münster, 1971, Künstler: Friedrich Gräsel, Architekt: Harald Deilmann.

Foto: Thomas Robbin

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Earth Is Blue, Goethe-Gymnasium, Düsseldorf, 2021, Künstlerin: Selma Gültoprak, Architektur: RKW Architektur + (Sanierung).<br/><br/>Foto: Selma Gültoprak<br/><br/>jpg, 2000 × 1334 Pixel
Earth Is Blue, Goethe-Gymnasium, Düsseldorf, 2021, Künstlerin: Selma Gültoprak, Architektur: RKW Architektur + (Sanierung).

Foto: Selma Gültoprak

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Namenstafel, Westfälische Hochschule, Recklinghausen, 1999, Künstlerin: Ayşe Erkmen, Architektur: Gerber Architekten.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 2368 × 3500 Pixel
Namenstafel, Westfälische Hochschule, Recklinghausen, 1999, Künstlerin: Ayşe Erkmen, Architektur: Gerber Architekten.

Foto: Michael Rasche

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Large Two Forms, ehemaliges Bundeskanzleramt, Bonn, 1979; Künstler: Henry Moore, Architektur: Planungsgruppe Stieldorf.<br/><br/>Foto: Giacomo Zucca, Bundesstadt Bonn<br/><br/>jpg, 3958 × 2639 Pixel
Large Two Forms, ehemaliges Bundeskanzleramt, Bonn, 1979; Künstler: Henry Moore, Architektur: Planungsgruppe Stieldorf.

Foto: Giacomo Zucca, Bundesstadt Bonn

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Leuchtzeichen, ZB MED, Uniklinik Köln,1997, Künstlerin: Christiane Möbus, Architektur: Eckehard Janofske, Peter Terbüchte.<br/><br/>Foto: Jürgen Schmidt<br/><br/>jpg, 1275 × 850 Pixel
Leuchtzeichen, ZB MED, Uniklinik Köln,1997, Künstlerin: Christiane Möbus, Architektur: Eckehard Janofske, Peter Terbüchte.

Foto: Jürgen Schmidt

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Neigungen, Hochschule Hamm-Lippstadt, Campus Hamm, 2014; Künstler: Oliver Kruse, Architektur: pbr Planungsbüro Rohling.<br/><br/>Foto: Sebastian Becker<br/><br/>jpg, 6000 × 4000 Pixel
Neigungen, Hochschule Hamm-Lippstadt, Campus Hamm, 2014; Künstler: Oliver Kruse, Architektur: pbr Planungsbüro Rohling.

Foto: Sebastian Becker

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Ohne Titel (Fassadengestaltung), Parkhaus des Justizzentrums Aachen, Künstler Rémy Zaugg, Architektur: Weinmiller Architekten.<br/><br/>Foto: Michael Rasche<br/><br/>jpg, 4368 × 2912 Pixel
Ohne Titel (Fassadengestaltung), Parkhaus des Justizzentrums Aachen, Künstler Rémy Zaugg, Architektur: Weinmiller Architekten.

Foto: Michael Rasche

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Pressedownloads

  • Pressemitteilung „Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW“, 4.8.2022
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  • Bildcredits Pressefotos Ausstellung Kunst und Bau 2022
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