Limp (2016) von Gereon Krebber, Hochschule für Gesundheit, Bochum. Foto: Gereon Krebber

Kunst und Bau in Nordrhein-Westfalen

Die Auseinandersetzung zwischen Architektur und Kunst in NRW verdient Unterstützung. Baukultur Nordrhein-Westfalen möchte dieser besonders öffentlichen Kunstform wieder ihren angemessenen Stellenwert und eine größere Wertschätzung verschaffen: mit der Online-Präsentation von Kunst-und-Bau-Projekten und dem Buch „Ohne Kunst kein Bau“.

Kunst und Bau ist Baukultur

Architektur hat schon immer von der Auseinandersetzung mit künstlerischen Perspektiven auf das Bauen profitieren können. Besonders wenn bereits in einer frühen Projektphase Architekten und Künstler zusammengearbeitet haben, entstanden neue Ansprüche an das Bauen, und veränderten sich Betrachtungsweisen auf Funktions- und Raumbezüge. Kunst und Bau erzeugt spannende interdisziplinäre Prozesse.

Darüber hinaus schaffen Kunst-und-Bau-Projekte einen Mehrwert für alle am Bau Beteiligten – Bauherr, Architekt, Künstler und Nutzer. Kunst-und-Bau-Projekte vermögen zu überraschen oder zu irritieren, sie spiegeln gesellschaftliche Fragen und Funktionen und animieren außerdem die Nutzer des Gebäudes zu einem neuen Blick auf die gebaute Umwelt. Dabei entwickeln sie häufig Alleinstellungsmerkmale und tragen zur Identitätsbildung des Ortes bei. 

Raum für den Dialog zwischen Kunst und Architektur

Cover der Publikation „Ohne Kunst kein Bau“.
Cover der Publikation „Ohne Kunst kein Bau“.

Baukultur Nordrhein-Westfalen fördert zukünftig die Auseinandersetzung zwischen Architektur und Kunst in NRW. Der Ansatz ist es, Kunst und Bau wieder stärker in die Öffentlichkeit zu bringen mit dem Ziel: öffentliche und private Bauherren für das Thema zu interessieren, den Austausch zwischen Künstlern und Architekten zu stärken und dieser sehr öffentlichen Kunstform wieder ihre angemessene Wertschätzung in der Gesellschaft zukommen zu lassen. Baukultur Nordrhein-Westfalen möchte Kunst-und-Bau-Prozesse begleiten, hinterfragen und die Ergebnisse für jeden sichtbar machen.

Gemeinsam mit vielen Prozessbeteiligten und Partnern beteiligt sich Baukultur Nordrhein-Westfalen an Diskussionen, Präsentationen und Veranstaltungen. Damit wird die nachhaltige Qualifizierung von Bauprojekten und die Bedeutung der Kunst in unserer Gesellschaft unterstützt.

„Ohne Kunst kein Bau“ und digitale Sammlung

Einen ersten Schritt dazu hat Baukultur Nordrhein-Westfalen mit der Veröffentlichung der Publikation „Ohne Kunst kein Bau“ Anfang des Jahres 2020 gemacht. 33 Objekte in Nordrhein-Westfalen, realisiert zwischen 2007 und 2019, zeigen viele Facetten der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Gestalt und der Funktion der Bauwerke und tragen auf individuelle Art und anhaltend zur Qualität des Ortes bei.

Der zweite Schritt: Auf unseren Websites erzählen wir zukünftig Geschichten rund um Kunst und Bau in Nordrhein-Westfalen. Geplant ist eine Online-Projektsammlung, die dazu einlädt, gelungene Kunst-und-Bau-Objekte zu entdecken. Akteure berichten über ihre Perspektiven, Ideen und Erfahrungen. Ergänzt wird dies durch Informationen von aktuellen Aktivitäten und Prozessen zu Kunst und Bau in NRW.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Christine Kämmerer

Dr. Christine Kämmerer
Projektleitung Kunst und Bau

T 0209 402 441-0
F 0209 402 441-11

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