Theaterplatz in Aachen von oben. Foto: Sebastian Becker

Theaterplatz Aachen – Baukultur in der räumlichen Transformation

Der Theaterplatz in Aachen steht vor stadtplanerischen Veränderungen. Ein offen gestalteter Prozess lädt alle Anwohner und Stadtbürger ein, Ideen und Wünsche für den neuen Theaterplatz zu formulieren. Baukultur Nordrhein-Westfalen sensibilisiert zunächst für den heutigen Stadtraum und fügt so eine baukulturelle Perspektive hinzu, um den nachfolgenden Planungsprozess zu unterstützen.

 

Die Veränderung eines Raumes

Die Stadt Aachen möchte den zentral gelegenen Theaterplatz und sein Umfeld anders gestalten und aufwerten. Derzeit befahren Autos den Platz auf mehrspurigen Straßen, die Verkehrsbelastung ist hoch, die Aufenthaltsqualität entsprechend niedrig. Das soll sich ändern. Aufgrund der Position und der Bedeutung des Platzes wird in einem Reallabor ein transformativer Prozess angestoßen, der die aktuellen Ansprüche der Stadtgesellschaft an den Platz erforscht und die stadträumlichen Qualitäten betrachtet: Wie soll sich der Platz wandeln? Was wünschen sich die Anwohner, was benötigen die Gewerbetreibenden, welche Funktionen soll der Ort zukünftig erfüllen?

Theaterplatz in Aachen. Foto: Sebastian Becker
Theaterplatz in Aachen. Foto: Sebastian Becker

Der Begriff Reallabor meint hierbei, dass Verwaltung und Hochschule, Studierende und Bürger zusammenarbeiten; dabei geht es um den wechselseitigen Austausch und das Lernen in einer experimentellen Situation. In diesem Prozess sammelt die Stadt Aachen mit Experimenten und anderen Formaten Erkenntnisse zu Erwartungen und Ideen und möchte Diskussionen über die zukünftige Gestaltung des Theaterplatzes anregen.

Stadtentwicklung betrifft alle

Gemeinsam mit Studierenden der RWTH Aachen und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg beleuchtet Baukultur Nordrhein-Westfalen baukulturelle Perspektiven in einem Prozess der räumlichen Umwandlungen. Mit einer stadträumlichen Intervention und anderen  Kommunikationsformaten wird Stadtentwicklung mit Stadtgesellschaft zusammengeführt. Dabei geht es auch um die Frage: Welche Ansprüche können an eine baukulturelle Perspektive in städtischen Transformationsprozessen gestellt werden und wie kann Baukultur diese Prozesse begleiten und erweitern?

Langfristige Perspektive statt kurzfristiger Erfolge

Eine Öffnung von Planungsprozessen, die neue Wahrnehmungen, Ideen und Beiträgen ermöglicht, hat bereits in vielen Fällen überraschende Ergebnisse erzielen können. Wichtig ist dabei,  die Bürger direkt miteinzubeziehen und alternative Darstellungsformen des Raumes zu nutzen. So sensibilisieren z.B. künstlerische Interventionen in besonderer Form für die Stadtentwicklung.

Kooperationspartner:

           


 

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Florian Heinkel

Florian Heinkel
Projektmanagement Stadtentwicklung

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