Foto: Ralf Vetterle.

Zwischen Stadtwohnung und Landhaus

Die Berichterstattung kann sich nicht festlegen, pendelt zwischen dem Run auf Schwarmstädte und der neuen Landlust.

In Bayern suchen die Städter günstige Mieten und intakte soziale Netzwerke in dörflichen Strukturen, im Hamburger Umland nach mehr Raum für Kinder und kreatives Schaffen. Beide Trends lassen sich mit Zahlen belegen. Der neue Marktbericht des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bestätigt einen leichten Bevölkerungszuwachs in ländlichen Kreisen seit 2014, eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung (DIW) zeigt deutlich, dass seit zwei Jahren unsere Großstädte hauptsächlich durch den Zuzug von Ausländern wachsen, während die Inländer weg ziehen.

Auch der aktuelle Baukulturbericht 2016/17 „Stadt und Land“ der Bundesstiftung Baukultur (s. NEUES vom 2.12.2016) legt in seinen Inhalten den Fokus vor allem auf Klein- und Mittelstädte sowie ländlichen Regionen. Hier hat ein Umdenken stattgefunden. Gerade weil sich Bewegungen in beide Richtungen ausmachen lassen, müssen die unterschiedlichen Regionen in Deutschland differenziert betrachtet werden. Dazu gehört eine verstärkte Untersuchung ländlicher Regionen in Studien, eine sinnvolle Förderung und die auch das Umland miteinbeziehende strategische Entwicklung von Stadt und Land.

Hier eine Auswahl von Artikeln zum Thema:

Welt, 13.11.16: Warum es die Bayern wieder aufs Land zieht

Manager Magazin, 25.08.2016: Die Rückkehr der Menschen auf das Land

Capital, 16.08.2016: Deutsche ziehen zurück aufs Land

 

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Peter Köddermann

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