Wie verändert sich der Blick auf die eigene Umgebung, wenn Vertrautes aus ungewohnten Perspektiven betrachtet wird? Die Ausstellung „Intuitive Fotografie“ zeigt fotografische Arbeiten, die das scheinbar Nebensächliche und Übersehene in den Mittelpunkt rücken. Im Rahmen der Ausstellung kommen nun auch die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen hinzu. Baukultur NRW unterstützt die Erweiterung der Ausstellung.
Mit dem Smartphone die Umgebung erkunden
Die Ausstellung „Intuitive Fotografie“ entstand im Rahmen mehrerer von der Fotografin Claudia Dreyße geleiteter Fotoworkshops in Kooperation mit Heimathafen/GrünBau. Die Teilnehmerinnen haben das Dortmunder Hafenquartier erkundet und ihre individuellen fotografischen Wahrnehmungen festgehalten. Nun wird die Ausstellung um Aufnahmen einer fünften Klasse der Emscherschule Aplerbeck und einer Jugendgruppe erweitert.
Alle Beteiligten nutzten das Smartphone als niedrigschwelliges Werkzeug, um ihr direktes Umfeld neu zu entdecken. Im Mittelpunkt standen dabei nicht die großen Motive, sondern Details, ungewöhnliche Perspektiven und scheinbar nebensächliche Dinge. So entstanden keine klassischen Architekturfotografien, sondern Bilder, die für die Wahrnehmung des eigenen urbanen Umfelds sensibilisieren – ob vertraut oder fremd.
Den vertrauten Raum neu sehen
Mit den Perspektiven von Kindern und Jugendlichen wird deutlich, wie früh ein achtsamer Blick auf den eigenen Lebensraum entstehen kann. Ein Mülleimer wird aus der Froschperspektive zum Hochhaus, ein Spielgerät verwandelt sich durch die Nähe und Perspektive in eine abstrakte Form, Erdbeeren im Schulgarten erscheinen plötzlich riesig. Die ungewohnten Bildausschnitte irritieren und lenken die Aufmerksamkeit auf Dinge, die im Alltag leicht übersehen werden.
Ein bewusster und neugieriger Blick auf das eigene Umfeld eröffnet neue Perspektiven auf die gebaute und gestaltete Umwelt. Sensibilität für die eigene Umgebung beginnt nicht erst bei der Beschäftigung mit Architektur, sondern mitten im eigenen Lebensumfeld.
Ausstellunginfos
Zeitraum:
29. August bis 11. September 2026
Ort:
Im Pferdestall im Heimathafen Dortmund
Integratives Beratungs- und Bildungshaus
Speicherstraße 15
44147 Dortmund
Öffnungszeiten:Öffnungszeiten:
Samstag, 29. August: 14 bis 22 Uhr (im Rahmen des Hafenspaziergangs)
Sonntag, 30. August: geschlossen
Montag, 31. August: 14 bis 17 Uhr (Eröffnung um 14 Uhr)
Dienstag, 1., bis Donnerstag, 4. September: 9 bis 17 Uhr
Samstag, 5., und Sonntag, 6. September: 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
Montag, 7., bis Donnerstag, 10. September: 9 bis 17 Uhr
Freitag, 11. September: 9 bis 13 Uhr
Eintritt:
frei





