Ein flüchtiger Moment auf dem Schulhof: Die Fotografien machen alltägliche Situationen und Details sichtbar.
Ein flüchtiger Moment auf dem Schulhof: Die Fotografien machen alltägliche Situationen und Details sichtbar. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck

Intuitive Fotografie: Kinder- und Jugendperspektiven auf das eigene Umfeld

Wie nehmen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre unmittelbare Umgebung wahr? Die Ausstellung „Intuitive Fotografie“ zeigt vom 29. August bis 11. September 2026 fotografische Perspektiven auf das Dortmunder Hafenquartier und wird nun um Aufnahmen einer Schulklasse und einer Jugendgruppe erweitert. Baukultur NRW unterstützt die Ausstellungserweiterung.

Wie verändert sich der Blick auf die eigene Umgebung, wenn Vertrautes aus ungewohnten Perspektiven betrachtet wird? Die Ausstellung „Intuitive Fotografie“ zeigt fotografische Arbeiten, die das scheinbar Nebensächliche und Übersehene in den Mittelpunkt rücken. Im Rahmen der Ausstellung kommen nun auch die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen hinzu. Baukultur NRW unterstützt die Erweiterung der Ausstellung.

Mit dem Smartphone die Umgebung erkunden

Die Ausstellung „Intuitive Fotografie“ entstand im Rahmen mehrerer von der Fotografin Claudia Dreyße geleiteter Fotoworkshops in Kooperation mit Heimathafen/GrünBau. Die Teilnehmerinnen haben das Dortmunder Hafenquartier erkundet und ihre individuellen fotografischen Wahrnehmungen festgehalten. Nun wird die Ausstellung um Aufnahmen einer fünften Klasse der Emscherschule Aplerbeck und einer Jugendgruppe erweitert.

Alle Beteiligten nutzten das Smartphone als niedrigschwelliges Werkzeug, um ihr direktes Umfeld neu zu entdecken. Im Mittelpunkt standen dabei nicht die großen Motive, sondern Details, ungewöhnliche Perspektiven und scheinbar nebensächliche Dinge. So entstanden keine klassischen Architekturfotografien, sondern Bilder, die für die Wahrnehmung des eigenen urbanen Umfelds sensibilisieren – ob vertraut oder fremd.

Mit ungewöhnlichen Perspektiven erkunden die Schülerinnen und Schüler ihr Schulgelände. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Mit ungewöhnlichen Perspektiven erkunden die Schülerinnen und Schüler ihr Schulgelände. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Linien, Flächen und Strukturen werden durch den fotografischen Blick der Schülerinnen und Schüler neu entdeckt. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Linien, Flächen und Strukturen werden durch den fotografischen Blick der Schülerinnen und Schüler neu entdeckt. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Ein ungewohnter Blick auf den Schulhof: Die Fotografien der fünften Klasse der Emscherschule Aplerbeck lenken die Aufmerksamkeit auf alltägliche Details. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Ein ungewohnter Blick auf den Schulhof: Die Fotografien der fünften Klasse der Emscherschule Aplerbeck lenken die Aufmerksamkeit auf alltägliche Details. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Auch der Schulgarten wird zum fotografischen Entdeckungsraum und zeigt Vertrautes aus einer ungewohnten Perspektive. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Auch der Schulgarten wird zum fotografischen Entdeckungsraum und zeigt Vertrautes aus einer ungewohnten Perspektive. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Ein flüchtiger Moment auf dem Schulhof: Die Fotografien machen alltägliche Situationen und Details sichtbar. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck
Ein flüchtiger Moment auf dem Schulhof: Die Fotografien machen alltägliche Situationen und Details sichtbar. Foto: 5. Klasse Emscherschule Aplerbeck

Den vertrauten Raum neu sehen

Mit den Perspektiven von Kindern und Jugendlichen wird deutlich, wie früh ein achtsamer Blick auf den eigenen Lebensraum entstehen kann. Ein Mülleimer wird aus der Froschperspektive zum Hochhaus, ein Spielgerät verwandelt sich durch die Nähe und Perspektive in eine abstrakte Form, Erdbeeren im Schulgarten erscheinen plötzlich riesig. Die ungewohnten Bildausschnitte irritieren und lenken die Aufmerksamkeit auf Dinge, die im Alltag leicht übersehen werden.

Ein bewusster und neugieriger Blick auf das eigene Umfeld eröffnet neue Perspektiven auf die gebaute und gestaltete Umwelt. Sensibilität für die eigene Umgebung beginnt nicht erst bei der Beschäftigung mit Architektur, sondern mitten im eigenen Lebensumfeld.

Ausstellunginfos

Zeitraum:
29. August bis 11. September 2026

Ort:
Im Pferdestall im Heimathafen Dortmund
Integratives Beratungs- und Bildungshaus
Speicherstraße 15
44147 Dortmund

Öffnungszeiten:Öffnungszeiten:
Samstag, 29. August: 14 bis 22 Uhr (im Rahmen des Hafenspaziergangs)
Sonntag, 30. August: geschlossen
Montag, 31. August: 14 bis 17 Uhr (Eröffnung um 14 Uhr)
Dienstag, 1., bis Donnerstag, 4. September: 9 bis 17 Uhr
Samstag, 5., und Sonntag, 6. September: 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
Montag, 7., bis Donnerstag, 10. September: 9 bis 17 Uhr
Freitag, 11. September: 9 bis 13 Uhr

Eintritt:
frei

Ihr Kontakt für diesen Bereich

Ilka Dietrich-Kintzel

Ilka Dietrich-Kintzel

Kaufmännische Geschäftsführung

T +49 209 402 441-14
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