Hoesch-Bungalow in Hamm Foto: Philipp Robien

Von „Stahlschachteln“ und Bausystemen

Das ehemalige Restaurant „Buschmühle“, ein Stahlbau der Architekten Otto-Heinz Groth, Werner Lehmann und Wolfram Schlote, errichtet 1959 anlässlich der Bundesgartenschau im Dortmunder Westfalenpark, bildete den Rahmen für eine Veranstaltung zum Umgang mit Stahlbauten der Nachkriegszeit.

Das Gebäude ist nur ein Beispiel für zahlreiche Stahlbauten und -konstruktionssysteme, die den technischen Aufbruch und eine neue Experimentierfreude seit Beginn der 1950er Jahre symbolisieren. Beteiligte am Stahlbau, darunter auch an Versuchen im Fertighausbau, waren Architekten und Ingenieure bis hin zu Unternehmen der Montanindustrie. In der aktuellen Debatte um Erhalt, Schutz und Umnutzung des Nachkriegserbes nehmen Stahlbauten daher vor allem im Ruhrgebiet neben den großflächig verbreiteten Betonarchitekturen eine besondere – weitgehend vom öffentlichen Diskurs und der fachlichen Auseinandersetzung kaum beachtete – Position ein.

Die Veranstaltung suchte anhand ausgewählter Beiträge aus dem Dortmunder Raum bauhistorisches Wissen um Bauverfahren, Werkstoffeigenschaften und bauphysikalischem Verhalten zusammen zu tragen, in einen breiteren Kontext zu stellen und die Diskussion um den Umgang mit diesen Bauten zu eröffnen. Sie richtete sich an alle, die vor der Herausforderung stehen, die Gebäude zeitgemäß zu erhalten, zu sanieren und zu nutzen, aber gleichzeitig die spezischen Besonderheiten in Bautechnik und Materialität zu bewahren.

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Peter Köddermann

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