Die Stadt als Beute

Stadt ist nicht nur Lebensraum, sondern auch Raum für Spekulation. Andreas Wilckes Film "Die Stadt als Beute" macht das am Beispiel Berlin nur zu deutlich. Das M:AI freut sich, den Film passend zum Thema von "Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar" der Ausstellung zu zeigen.

Von London bis New York gilt Berlin plötzlich als "the place to be". Das weckt Begehrlichkeiten. Jeder will hier wohnen und viele wollen sich hier eine Wohnung kaufen, die – verglichen mit "zu Hause" – spottbillig ist. Ehemaliger staatlicher Wohnungsbestand wird privatisiert und Mietwohnungen werden zu Eigentum. Welten prallen aufeinander und Paralleluniversen tun sich auf.

Andreas Wilcke hat diesen Vorgang vier Jahre lang durchleuchtet. Mit seiner Kamera ist er überall in der Stadt unterwegs; befragt die verschiedenen Akteure, begleitet Makler, Investoren und Kaufinteressenten bei der Schnäppchenjagd und Mieter beim Gang durch die Institutionen. Der Zuschauer ist quasi live dabei, wenn im Zeitraffertempo eine ganze Stadt umgekrempelt wird.

Hier geht es zum Trailer des Dokumentarfilms „Die Stadt als Beute" von Andreas Wicke.

Filmvorführungen

(jeweils im Anschluss an die Führungen)

Samstag, 17. Februar, 15.30 Uhr
Samstag, 24. Februar, 15.30 Uhr

Wir bitten um Anmeldung unter: 

Die Stadt als Beute
Schnitt: Steffen Bartneck, Jan Liedtke, Martin Czinczoll
Ton: Gerald Mandl
Musik: Rudolf Moser (Einstürzende Neubauten)
Dramaturgische Beratung: Tilmann Künzel, Maria Wischnewski
Regie, Kamera und Produktion: Andreas Wilcke
Co Produktion: welt|film

Die Stadt als BeuteHier noch ein Beitrag aus ttt - Titel, Thesen, Temperamente zu „Die Stadt als Beute“.

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Timo Klippstein

Timo Klippstein
Kommunikation

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