Querdenken über Kirchen – zwei Ausstellungen zum Umbau von Sakralgebäuden

500 Jahre nach der Reformation durchläuft die Institution Kirche wieder einen großen Wandel. Die Zahl der Gemeindemitglieder ist tendenziell rückläufig; immer mehr Kirchengebäude werden nicht mehr genutzt und stehen vor Umbau oder Abriss.

Auch die Region rund um Luthers Wirkungsstätten bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Deshalb nehmen die Evangelische Kirche Mitteldeutschland und die IBA Thüringen das Lutherjahr 2017 als Anlass zum „Querdenken“ über die Zukunft von Kirchen. Über einen Ideenaufruf hat das Kooperationsprojekt STADTLAND:Kirche 500 Vorschläge und innovative Konzepte gesammelt, die noch bis zum 19. November 2017 in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt werden. Ein „Ideengenerator“ soll weitere Anregungen liefern. Bis zu fünf IBA Kandidaten sollen nominiert und bis zum IBA Finale 2023 baulich umgesetzt werden.

Begleitend zur Ausstellung finden ein Kolloquium, drei Salongespräche, fünf Touren und zwei internationale Werkstätten statt.

Weitere Informationen unter: www.iba-thueringen.de

Um vorbildliche Beispiele für Sanierung, Umbau und Umnutzung von Kirchen ging es auch in dem bundesweiten Wettbewerb „Kirchengebäude und ihre Zukunft“, den die Wüstenrot 2016 veranstaltete. Die beiden ersten Preise gingen an Projekte in Nordrhein-Westfalen: die evangelische Kirche Bochum-Stahlhausen und die Heilig Geist-Kirche in Olpe. Die Wanderausstellung mit allen ausgezeichnete Bauten macht vom 30. Mai bis 30. Juni 2017 Halt im Haus der Architekten in Düsseldorf. 

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Peter Köddermann

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