Im UmBauLabor in Gelsenkirchen entwickeln Studierende Konzepte für gemeinschaftliches, flexibles und zukunftsfähiges Wohnen im Bestand – vom Plan bis zur Umsetzung im Maßstab 1:1.
Im UmBauLabor in Gelsenkirchen entwickeln Studierende Konzepte für gemeinschaftliches, flexibles und zukunftsfähiges Wohnen im Bestand – vom Plan bis zur Umsetzung im Maßstab 1:1. Foto: Sebastian Becker

Wettbewerb „Raum im Raum“

Der studentische Wettbewerb „Raum im Raum“ von Baukultur NRW in Kooperation mit dem Social Impact Studio der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens School of Arts untersucht, wie klassische 2-Raum-Küche-Diele-Bad-Wohnungen zu gemeinschaftsorientierten Wohn- und Arbeitsapartments umgebaut werden können. Einsendeschluss ist der 31. März 2026.

Wettbewerb im UmBauLabor
Bestand neu denken — Wohnkonzepte des Umbaus

Der Großteil des Wohnungsbestandes und des aktuellen Wohnungsbaus in NRW ist auf tradierte Wohnungstypologien ausgerichtet. Grundrisse geben vor, wie Menschen wohnen sollen. Doch Lebensphasen, Erwartungen und Gewohnheiten verändern sich. Die Situation an den Wohnungsmärkten fragt nach neuen Qualitäten. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Sanierung und Umbauten ressourcenschonend und kosteneffizient gestaltet werden können, um auch bei niedrigen Mieten wirtschaftlich tragfähig zu bleiben. Für Immobilienbesitzer*innen kann eine Umwandlung ihrer Wohneinheit zu einer verbesserten Situation auf dem Wohnungsmarkt führen.

Junge Menschen, wie Studierende, Auszubildende oder Berufseinsteigende, benötigen flexible Wohnformen, die private Rückzugsorte, gemeinschaftliche Räume und digitale Arbeitsmöglichkeiten integrieren. Außerdem steigen Mieten und der Wettbewerb um Wohnraum wird intensiver, sodass kompakte, attraktive und zukunftsfähige Wohnkonzepte gefragt sind. Welche Möglichkeiten und Potenziale besitzt der Umbau einer 2-Raum-Küche-Diele-Bad-Typologie zu einem gemeinschaftsorientierten Wohn- und Arbeitsapartment? Kann aus dem Umbau ein neues attraktives Wohnangebot für eine junge Mieterschaft entstehen?

Warum teilnehmen und was ist das Ziel?

Der studentische Wettbewerb „Raum im Raum“ von Baukultur NRW in Kooperation
mit dem Social Impact Studio der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens
School of Arts untersucht, wie klassische 2-Raum-Küche-Diele-Bad-Wohnungen
zu gemeinschaftsorientierten Wohn- und Arbeitsapartments umgebaut werden
können. Dabei ist der Wettbewerb als experimentelle Versuchsanordnung im
UmBauLabor in Gelsenkirchen konzipiert und fördert das Arbeiten im Bestand,
Materialbewusstsein und zielt auf Konzepte, die den Bedürfnissen junger
Menschen entsprechen sowie sich ressourcenschonend und wirtschaftlich
umsetzen lassen.

Der Wettbewerb ist in drei Phasen gegliedert: einen Ideenwettbewerb, eine vertiefende Ausführungsplanung im Rahmen eines Seminars des Social Impact Studios sowie eine anschließende Umsetzungsphase im UmBauLabor. Entstehen sollen innovative Raumprogramme für junges Wohnen, die flexibel, nachhaltig und zukunftsorientiert sind.

Wer kann mitmachen und was passiert?

Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an Studierende, die an einer Universität, Fachhochschule oder in einem Ausbildungsprogramm eingeschrieben sind. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen oder Teams von maximal drei Personen. Die Teilnahme ist kostenfrei – lediglich die termingerechte Einreichung der Unterlagen bis zum 31. März 2026 ist zu beachten.

Die Anwesenheit der Gewinnerin, des Gewinners oder des Gewinnerteams in den weiteren Phasen ist nicht verpflichtend; eine Beteiligung an Ausführungsplanung oder Umsetzung ist optional und kann nach Interesse erfolgen. 

Abgabeleistung

Gefordert ist ein konzeptioneller Entwurf zur Neugestaltung der Wohnung im 1. Obergeschoss des UmBauLabors in Gelsenkirchen. Neben Raumaufteilung und Nutzung soll insbesondere das räumliche Erleben thematisiert werden: Wie funktioniert der Raum, wie kann er sich verändern, welche räumlichen Qualitäten entstehen? Maßstab, Darstellung und Präsentationsform sind bewusst offen gehalten, um kreative und innovative Ansätze zu ermöglichen.

Mindestabgabeleistung:

  • mindestens ein Grundriss und ein Schnitt, die den räumlichen Entwurf erläutern
  • mindestens eine atmosphärische perspektivische Darstellung oder ein Modellfoto
  • ergänzende erklärende Grafiken (z. B. Diagramme, Isometrien, Piktogramme, Videos)
  • Titel und kurze textliche Beschreibung der Idee (Fokus liegt auf der visuellen Darstellung)

Abgabeformat:

  • selbsterklärende Präsentation im PDF-Format
  • zusätzlich ausgedruckt im Format DIN A0 (Layout frei wählbar) und postalisch einzureichen an: Baukultur Nordrhein-Westfalen, Leithestraße 33, 45886 Gelsenkirchen

Bis 31. März: Einsendeschluss Ideenwettbewerb

Wir freuen uns auf Ihre Konzepte und Ideen! Bitte senden Sie Ihre Unterlagen per E-Mail an Santana Gumowski unter . Bei Rückfragen steht sie Ihnen auch telefonisch unter 0209 402 441‑27 zur Verfügung.

Alle Wettbewerbsunterlagen lassen sich hier herunterladen: 
Unterlagen Wettbewerb Raum im Raum

April bis Juni: Entscheidung der Gewinnerkonzepte / Ausführungsplanung

Alle eingereichten Konzepte werden von einer Jury mit Expert*innen begutachtet. Ein Entwurf wird für die weitere Ausarbeitung und Umsetzung ausgewählt. Die Ergebnisse werden veröffentlicht und gehen anschließend in eine vertiefende Planungsphase im Rahmen einer Seminararbeit des Social Impact Studios der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens School of Arts.

August bis Oktober: Umsetzung im UmBauLabor

Die Umsetzung findet direkt vor Ort im UmBauLabor in Gelsenkirchen sowie in der mobilen Werkstatt des Social Impact Studios in Düsseldorf statt. Raumbauten, Möbel und Interventionen werden dabei im Maßstab 1:1 realisiert. Eine Beteiligung der Gewinner*innen an der Umsetzung ist möglich, aber nicht verpflichtend.

Ein besonderer Fokus liegt auf zirkulären Bauweisen: Materialien und Konstruktionen werden nach ökologischen und sozialen Kriterien ausgewählt. Auf diese Weise unterstützen wir eine verantwortungsbewusste, ressourcenschonende
und gemeinschaftsfördernde Umsetzung der Konzepte.

Weitere Informationen zur Umsetzungsphase werden rechtzeitig öffentlich kommuniziert.

Urheberrecht und weitere Nutzung

Mit der Abgabe der Arbeiten räumen alle Teilnehmenden Baukultur NRW sowie dem Social Impact Studio ein einfaches Nutzungsrecht an dem ausgezeichneten Konzept oder Teilen davon für Zwecke der weiteren Planung, Entwicklung und Realisierung ein. Die Urheberrechte an den eingereichten Arbeiten verbleiben bei den jeweiligen Studierenden.

Die Gewinner*innen sind nicht verpflichtet, an der weiteren Bearbeitung oder Umsetzung des Entwurfs mitzuwirken. Ein Anspruch auf eine vergütete Beauftragung oder auf ein Preisgeld besteht nicht.

Die Auslober verpflichten sich, die Urheber*innen des Gewinnerentwurfs bei Veröffentlichungen und im Rahmen der Umsetzung angemessen zu benennen.

Kooperationspartner

 

Ihre Kontakte für diesen Bereich

Santana Gumowski

Santana Gumowski

Projektmanagerin UmBauLabor

T 0209 402 441-27
Lillith Kreiß

Lillith Kreiß

Projektmanagerin UmBauLabor

T 0209 402 441-22
Anna Dietrich

Anna Dietrich

Projektmanagerin UmBauLabor

T 0209 402441-0
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