Forschungsnetzwerk zur Nachkriegsmoderne gegründet

Der größte Teil des baulichen Bestandes in Deutschland stammt aus den 1950er bis 1970er Jahren.

Viele der einstigen Vorzeigebauten sind heute sanierungsbedürftig oder erfüllen ihre Zwecke nur noch unzureichend. Erhalt und Umbau erscheinen oft zu teuer und schwierig, so dass viele Bauwerke abgerissen werden, noch bevor eine angemessene Dokumentation und Bewertung stattgefunden hat. Um hier konkrete Hilfe zu leisten, wurde im Mai 2018 das „Netzwerk Bauforschung jüngerer Baubestände 1945+“ (NBJB 1945+) gegründet, in dem sich Wissenschaftler aus Braunschweig, Dortmund, München, Stuttgart und Weimar zusammengeschlossen haben. Ziel des von der DFG für drei Jahre geförderten Projektes ist es, „die aktuellen Verfahren der bauhistorischen Bestandsdokumentation für jüngere Baubestände 1945+ zu diskutieren und adäquate Standards zu erarbeiten, die den Erfordernissen der Praxis entsprechen.“ So sollen anhand von praktischen Erfahrungen und Fallbespielen methodische Verfahren analysiert und ein Leitfaden für die bauhistorische Forschung erstellt werden, der Bauherrn, Architekten und Denkmalpflegern bei der Entwickelt nachhaltiger Konzept für Erhalt und Weiterbau unterstützt.

In einem ersten Workshop wird sich das Forschungsnetzwerk im 28. September 2018 insbesondere mit der Digitalisierung von Erfassungs- und Darstellungsmethoden beschäftigen.

Weitere Informationen: nbjb1945.de

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Peter Köddermann

Peter Köddermann
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