Der KÖ-Bogen II von Ingenhoven Architects. Foto: © ingenhoven architects / HGEsch

Einfach Grün.
Greening the City

Die Ausstellung „Einfach Grün. Greening the City“ zeigt von 17.9 bis 17.10.2021 in Düsseldorf die Vorteile und Herausforderungen des städtischen Grüns. Präsentiert werden technische Möglichkeiten und praktische Lösungen anhand von Beispielen von Düsseldorf über Mailand bis Singapore.

Einfach Grün - Greening the City
Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums (DAM), Frankfurt, in Kooperation mit dem Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen, der Stadt Düsseldorf und dem BLB NRW. Unterstützt wird die Ausstellung durch ingenhoven architects.

Laufzeit

17. September – 17. Oktober 2021

Öffnungszeiten

täglich 9 - 18 Uhr

Ausstellungsort

Bürgerpark, Düsseldorf (Gegenüber vom Haupteingang
zum Landtag NRW; Adresse: Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf):  https://goo.gl/maps/jkmnZ5zARXf9VaZy9

Begleitveranstaltungen

16. September 2021, 18 Uhr
Ausstellungeröffnung + Diskussion
Welchen Beitrag können insbesondere Bauherrn und Bürger*innen für eine grüne Architektur leisten?

12. Oktober 2021, 18–19:30 Uhr
Webinar der Verbraucherzentale NRW
Gründächer als Beitrag zur Klimaanpassung

14. Oktober 2021, 19 Uhr
Diskussion
Vertikal – Horizontal. Einfach Grün. Vom kleinen zum großen Maßstab!

Handbuch zur Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung ist ein Handbuch zum Gebäudegrün erschienen mit vielen Beispielen, vor allem aber praktischen Tipps und Handreichungen zu Fragen rund um das Thema Begrünung von Gebäuden, von der Pflanzenauswahl, über den Aufbau einer Dachbegrünung bis hin zur Frage, ob und wie eine intensive Dachwiese gemäht wird.

„Einfach Grün. Greening the City“
hrsg.v. Hilde Strobl, Peter Cachola Schmal, Rudi Scheuermann

DAM, Frankfurt a. M. 2021, 304 Seiten, deutsch/ englisch
ISBN 978-3-939114-10-9; 2. erweiterte Auflage, 2021
19 Euro

Das Buch ist auch während der Laufzeit der Ausstellung beim Museum der Baukultur zu bestellen.

 

#einfach_gruen

Endlich ist er da der Sommer, und es wird warm – an manchen Tagen sogar heiß. Wer am Meer oder in den Bergen sei kann, wird sich freuen. Alle diejenigen aber, die in den Innenstädten aushalten müssen, stöhnen unter der Hitze. Mehr Grün in unseren Städten könnte das urbane Klima erheblich verbessern, Hitzebildung reduzieren, mehr Wasser absorbieren, den Feinstaub mindern und sogar den Lärmpegel senken. Pflanzen sind natürliche Klimaanlagen und steigern das Wohlbefinden der Stadtbewohner. Dazu tragen auch Parks und öffentliche Grünanlagen bei, die in diesen Tagen zunehmend überfüllt sind - immer öfter ist daher die Rede „vom gestressten Grün“.

Platz für Grün in Innenstädten

Umso dringender stellt sich die Frage: Wo gibt es noch Platz für Grün in unseren Innenstädten? Hausfassaden, Dächer, Balkone und manch steinerner Hinterhof sind unsere letzten Grünreserven. In Deutschland werden diese Flächen bislang viel zu wenig genutzt, insbesondere die Möglichkeiten begrünter Fassadenhüllen. Weltweit realisierte Grüngebäude von Düsseldorf (KÖ-Bogen II) über Mailand (Bosco Verticale) bis Vietnam (Urban Farming Office) zeigen bereits erprobte bis völlig neue Entwicklungen. Viele dieser Lösungen bewegen sich auf einem High-Tech-Level, aber es gibt auch mit passenden Mittel und Methoden erstaunliche Low-Level-Lösungen mit großer Wirkung.

Die Ausstellung „Einfach Grün“ zeigt eine große Spannbreite an Beispiele für die Begrünung der Städte weltweit, aber auch lokal. Sie liefert Antworten auf häufig gestellte Fragen von der Bestands- bis zur Neubaubegrünung, von Einsparungen durch Gebäudegrün bis zur finanziellen Förderung und von praktischen Tipps zur Pflanzenauswahl bis zu ökologischen Auswirkungen auf das Stadtklima. Die Ausstellung richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern vor allem auch an die Bewohner*innen. Je mehr Grünbauten entstehen und von Auftraggeber*innen, Nutzer*innen und der Stadtgesellschaft positiv bewertet werden, desto deutlicher ist die Botschaft: einfach Grün ist möglich!

Seit 1990 gibt es diese begrünte Hausfassade an einem Kölner Mehrfamilienhaus von der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH. Foto: Benjamin Marx, © Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH
Seit 1990 gibt es diese begrünte Hausfassade an einem Kölner Mehrfamilienhaus von der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH. Foto: Benjamin Marx, © Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH

Die Düsseldorfer Ausstellung wird bereichert durch anschauliche Beispiele für eine vertikale Bepflanzung, mit unterschiedlichen Systemen und gut geeigneten Pflanzen. Hausdächer zu begrünen, hat eine große Wirkung, aber auch Garagen- oder Bushaltestellen lassen sich sehr einfach bepflanzen. Hierbei reicht das Spektrum von intensiver bis zu extensiver Begrünung. In Düsseldorf sind aktuell 3,5 Prozent aller Dachflächen begrünt (siehe  Gründachkarte Düsseldorf 2020). 

Das Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt hat die Ausstellung 2020 konzipiert und gestaltet, das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen zeigt die Ausstellung in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf und dem BLB, unterstützt von ingenhoven architects, im Bürgerpark in Düsseldorf gegenüber dem Landtag NRW. Laufzeit ist von 17. September bis 17. Oktober 2021.

Call for Projects

Im Rahmen der Ausstellung ruft das Museum der Baukultur zur Einreichung grüner Projekte in Nordrhein-Westfalen auf: Fassaden- und Dachbegrünung oder grüne Hinterhöfe. An dem „Call for Projects“ unter www.einfach-gruen.jetzt können sich Fachleute und Bürger*innen mit ihrem Projekt beteiligen. Die Einreichungen werden von einer Redaktion vorausgewählt und diese Nominierungen dann auf der Website „einfach-gruen.jetzt“ präsentiert und auf einer interaktiven Karte verzeichnet. Unter allen bis zum 10.10. 2021 nominierten Projekten aus Nordrhein-Westfalen, werden am 15.10.2021 noch einmal drei Preisträger ausgezeichnet. Machen Sie jetzt mit und teilen Ihre guten Ideen!

Partner

 

Die Ausstellung wird unterstützt durch:

Folgende Sponsoren unterstützen die Pflanzungen:


                 



                

 

     

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

T 0209 402441-20
F 0209 402441-11
Pressematerial
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