Warten auf die Umgestaltung: die Räume im 1. Obergeschoss des UmBauLabors.
Warten auf die Umgestaltung: die Räume im 1. Obergeschoss des UmBauLabors. Foto: Tania Reinicke

Raum im Raum: Bauprojekt im UmBauLabor

Es geht weiter: Auf den Entwurfswettbewerb „Raum im Raum“ folgt die Bauphase im UmBauLabor in Gelsenkirchen. Dazu suchen die Peter Behrens School of Architecture und Baukultur NRW interessierte Studierende und Auszubildende, die die Wohnkonzepte umsetzen und bauen. Einsendeschluss ist der 31. Juli.

Bauphase im UmBauLabor – Bestand neu denken

Der Großteil des Wohnungsbestandes und Wohnungsbaus in NRW basiert auf traditionellen Wohnungstypologien. Doch Lebensweisen und Wohnbedürfnisse verändern sich, während steigende Mieten und ein angespannter Wohnungsmarkt neue Lösungen erfordern. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Umbauten und Sanierungen ressourcenschonend und wirtschaftlich umgesetzt werden können.

Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt „Raum im Raum“ von Baukultur Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Social Impact Studio der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens School of Arts (PBSA) die Potenziale des Umbaus einer 2-Raum-Küche-Diele-Bad-Typologie zu einem gemeinschaftsorientierten Wohn- und Arbeitsapartment. Kann durch die Umgestaltung ein attraktives und zukunftsfähiges Wohnangebot für die junge Mieterschaft entstehen?

Im Rahmen des landesweiten studentischen Wettbewerbs „Raum in Raum“ wurden innovative Konzepte für die Umwandlung bestehender Wohnungsgrundrisse zu zukunftsfähigen Wohnformen eingereicht. Mit dem Beginn der Realisierung startet die spannendste Phase des Projekts: Aus den Anfang Mai drei ausgezeichneten Entwürfen wird nun gebaute Realität. Gemeinsam mit Studierenden, Auszubildenden, Lehrenden und Fachkräften entsteht im UmBauLabor in Gelsenkirchen ein innovatives Wohnkonzept im Maßstab 1:1.

Warum teilnehmen?

Viele Fragestellungen lassen sich erst im direkten Umgang mit dem Bestand beantworten. Die Baustelle wird zum Lern- und Experimentierfeld – so entstehen wertvolle Erkenntnisse, die weit über die Planung hinausreichen und Impulse für zukünftige Umbau- und Wohnkonzepte liefern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf zirkulären Bauweisen und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Die Teilnehmenden lernen dabei nicht nur handwerkliche und konstruktive Zusammenhänge kennen, sondern erleben unmittelbar, wie nachhaltiges Bauen in der Praxis umgesetzt wird.

Die Teilnahme bietet die Möglichkeit, das eigene Portfolio um ein außergewöhnliches 1:1-Realisierungsprojekt zu erweitern, praktische Baustellenerfahrung zu sammeln und interdisziplinär mit Studierenden, Auszubildenden, Lehrenden und Fachkräften zusammenzuarbeiten. Alle Teilnehmenden erhalten ein Teilnahmezertifikat, das ihr Engagement und ihre Mitarbeit am Projekt dokumentiert.

Wer kann mitmachen?

Mitmachen können Studierende der Architektur, Innenarchitektur und Stadtplanung sowie Auszubildende. Die Teilnahme ist mit einer verbindlichen Anmeldung kostenfrei. An- und Abreise sowie Unterkunft organisieren die Teilnehmenden selbst. Die Umsetzung findet je nach Bauphase und Gewerk im UmBauLabor von Baukultur NRW in Gelsenkirchen sowie in den Werkstätten für Modellbau & Prototypen der Hochschule Düsseldorf statt.

Gesucht werden engagierte Mitwirkende, die Lust haben, nicht nur zu planen, sondern Architektur und Innenarchitektur selbst zu bauen und den gesamten Prozess aktiv mitzugestalten.

Anmeldung

Für die Teilnahme am Projekt wird eine Mitarbeit von mindestens einer Woche vor Ort vorausgesetzt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an . Nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmenden Anfang August zu einer gemeinsamen digitalen Informationsveranstaltung eingeladen, bei der organisatorische Fragen zu Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Einsatzplanung besprochen werden. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2026. Alle Infos gibt es auch im Flyer zum Download rechts im grauen Kasten.

Bauphase: 10.8. bis 30.9.2026

Mit dem Projektstart beginnt die praktische Umsetzung des im Entwurfswettbewerb entwickelten Konzepts. Die Arbeiten erfolgen – abhängig von Bauphase und Gewerk – im UmBauLabor in Gelsenkirchen sowie in den Werkstätten für Modellbau & Prototypen der Hochschule Düsseldorf. Das Bauprojekt wird von Fachpersonal begleitet. Gemein-same Besprechungen, Einweisungen und die Aufteilung der Aufgaben unterstützen den Arbeitsprozess. Die konkreten Einsatzorte werden rechtzeitig mit den Teilnehmenden abgestimmt.

Ziel ist es, den gesamten Prozess von der Vorproduktion bis zur Realisierung gemeinsam zu gestalten und dabei wertvolle praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Bestand, Materialien sowie der Zusammenarbeit im Team und beteiligten Gewerken zu sammeln.

Eröffnung

Nach Abschluss der Bauphase wird das Projekt im Oktober im Rahmen einer öffentlichen Eröffnungsveranstaltung im UmBauLabor in Gelsenkirchen präsentiert. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, den gemeinsamen Entstehungsprozess sowie die entwickelten Lösungen einer interessierten Öffentlichkeit, Fachleuten und Projektbeteiligten vorzustellen.

Zugleich eröffnen eine begleitende Ausstellung und weitere Formate Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung. Anschließend wird das Projekt in einer Publikation dokumentiert und im Rahmen verschiedener Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Partner

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Santana Gumowski

Santana Gumowski

Projektmanagerin UmBauLabor

T 0209 402 441-27
Anna Dietrich

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T 0209 402441-16
Anke Kirchhoff

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Projektmanagerin UmBauLabor

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