Luftbild vom Gelände der Rochdale Barracks in Bielefeld. Foto: © René Weinitschke

Transurban Residency 22 in Bielefeld

Die „Transurban Residency – building common spaces“ zieht nach Bielefeld: Auf dem Gelände der Rochdale Barracks geht es von 13.8. bis 11.9.2022 um den Übergang zu einem lebenswertem Quartier.

Ko-produktiv aus dem Leerstand ins neue Quartier

2022 setzt die Transurban Residency setzt ihre Arbeit fort dieses Mal in Ostwestfalen-Lippe auf den Rochdale Barracks der Stadt Bielefeld. In ihrem zweiten Programmjahr schafft die Residency Übergänge: von einer ehemaligen Kaserne hinein in die Zwischennutzung, hinein in den Stadtraum von einem Nicht-Ort zu einem urbanen Lebensraum.

Die Stadt und deren Entwicklung wird künstlerisch verhandelt, denn auf dem etwa neun Hektar großen Kasernengelände entsteht in naher Zukunft ein neues Quartier. Doch wie verläuft die ko-produktive Quartiersentwicklung von geschichtlich gewachsenem Bestand hin zur Beteiligung, Planung, Abriss, Bau und Neunutzung?

Die Stadt Bielefeld plant hier ein Quartier mit durchmischter Nutzungsstruktur und architektonischer Vielfalt. In der Planung setzt sie auf ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren. Doch bis die Planungen abgeschlossen, das Gelände von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gekauft und der Bau beginnt, wird die Kaserne noch einige Zeit ohne Nutzungen leer stehen.

Urbane künstlerische Praxis

Die Transurban Residency setzt genau hier an. Sie schafft Öffentlichkeit für den Potenzialraum „Rochdale“ und seinen Entwicklungsprozess und vertieft die Ideenfindung durch künstlerische Zugänge. Sie bereitet die Rochdale Barracks für die zukünftige, kulturelle Zwischennutzung durch die Bielefelder Stadtgesellschaft vor, indem sie Ideen, Konzepte, Infrastrukturen und Netzwerke für eben diese generiert und erprobt.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Bielefeld, Akteur*innen der Bielefelder Kulturlandschaft und Stadtgesellschaft sowie Künstler*innen und Stadtforscher*innen werden die Rochdale Barracks zu einem temporären Labor und zu einem Spielfeld urbaner, künstlerischer Praxis. Kunst eröffnet dazu den Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Gestaltung und Nutzung, zwischen Raum und Utopie.

Die Residency gestaltet ein interdisziplinäres Forschungs-, Kunst und Kulturprogramm, das zur Erkundung, Aneignung und Transformation der Rochdale Barracks einlädt. Es entsteht ein Ort der gemeinsamen Produktion und Aushandlung von Stadt; ein Ort des Entdeckens, Verweilens und Erleben von urbaner Kunst und Kultur; ein notwendiger kultureller Transitraum einer dynamischen Stadt. Es entsteht ein Modell für die Region Ostwestfalen-Lippe.

Dreijähriges überregionales Projekt

Die TRANSURBAN Residency – building common spaces ist ein überregionales Kooperationsprojekt an der Schnittstelle von urbaner Kunst und partizipativer Stadtforschung. Das Residenzprogramm für Künstler*innen und Stadtforscher*innen ist als mehrjähriges Format (2021 - 2023) ein Programmbaustein der NRW-weiten Plattform „Transurban - Urban Art in NRW“ und bereist die Regionen des Bundelandes, seine städtischen Zentren und ländlichen Räume. 2019 als Pilot in Köln-Ehrenfeld erprobt, ging sie 2021 mit der ersten Programmstrecke im Ruhrgebiet an den Start, um in 2022 in Ostwestfalen-Lippe eine Fortsetzung zu erfahren.

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Peter Köddermann

Peter Köddermann
Geschäftsführung Programm

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