Der Pavillon aus den 1950er Jahren in Bochum ist Ausgangspunkt des Audiowalks. Foto: Peter Roloff.

Auftakt "mythen der moderne"

Bauwerke und Siedlungsstrukturen der Nachkriegsarchitektur prägen das Ruhrgebiet wie kaum eine andere Region in Deutschland.

Das interaktive Projekt „mythen der moderne" der Künstlerinnen Pia Janssen und Bettina Erasmy lädt nun mit einem Audiowalk im Bochumer Viktoriaviertel dazu ein, die Architektur der 1950er Jahre vor Ort (wieder) zu entdecken.

Ausgangspunkt ist der Pavillon an der Ecke Viktoriastraße/Südring, ein auffallender Fünfzigerjahrebau. Mit Kopfhörern ausgestattet, begeben sich die Nutzer von dort aus auf eine Tour durch die Stadt. Dazu haben die Künstlerinnen die „Stimme der Stadt“ anhand von Erzählungen aus zahlreichen Interviews mit den Bewohnern zusammengetragen. Diese Stimme führt sie durch die Straßen, an den urbanen Markierungen vorbei und lässt die sie hinter die Fassaden schauen. So erleben die Audiowalker akustisch ein Stück der von den Spuren der Menschen geprägte Stadt- und Zeitgeschichte, die sich gleichzeitig mit heutigen Wahrnehmungen verbindet.

Das Projekt wird gefördert durch ecce-Individuelle Künstlerförderung, die Stadt Bochum, StadtBauKultur NRW, Film und Medienstiftung NRW, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein–Westfalen.

Die Eröffnung findet am 23. und 24. Juni 2018 statt. Am Audiowalk teilnehmen kann man bis zum 27. Oktober. Weitere Spielorte sind in Planung.

Weitere Informationen gibt es unter mythen-der-moderne.de und bigbeautifulbuildings.de.

Ihr Ansprechpartner für diesen Bereich

Peter Köddermann

Peter Köddermann
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