Foto: Urban Nouveau / un.se.

Soziale Brücke schlagen

Die zwischen 1917 bis 1925 errichtete Brücke „Gamla Lidingöbron“ verbindet Stockholm mit der Insel Lidingö. Die in die Jahre gekommene Eisenbahn- und Fußgängerbrücke soll auf Wunsch der Insel Lidingö durch eine neue moderne Überquerung ersetzt werden.

Während die Gemeinde plant eine neue Brücke 2022 in Betrieb zu nehmen, hat das ortsansässige Stadtentwicklungsunternehmen Urban Nouveau einen Vorschlag zum Erhalt und die Umnutzung des vorhandenen Stahlfachwerks erarbeitet. Der Plan sieht 50 Wohnungen innerhalb der 750 m langen Brückenstruktur sowie einen linearen Fußgängerpark auf dem Oberdeck vor. Der Verkauf der originellen Wohneinheiten soll den Umbau finanzieren und einen neuen öffentlichen Raum schaffen. Der Vorschlag entspricht den Verkehrs- und Haushaltsanforderungen des Rates und verspricht eine Einsparung von knapp 11 Millionen Euro gegenüber dem Abriss und Neubau. Neben den ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen, den der Erhalt mit sich bringt, geht es um die Entwicklung eines historischen Bauwerks und die Schaffung einer sozialen Verbindung. Viele Einwohner nutzen die Brücke täglich um die Distanz zwischen der Hauptstadt und der Insel zu überwinden.

Nachdem der ursprüngliche Vorschlag der Organisation am 12. September 2018 abgelehnt wurde, hat Urban Nouveau eine Petition für die besondere Nachnutzung der alten Brücke ins Leben gerufen.

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Peter Köddermann

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