Harald Deilmann. Foto: Wiechmann Aiette-Shagal

VERSCHOBEN AUF SPÄTSOMMER 2021: Harald Deilmann - Lebendige Architektur

HINWEIS: Ausstellung verschiebt sich auf Spätsommer 2021! Er ist einer der bedeutenden Architekten der Nachkriegsmoderne in Deutschland: Harald Deilmann. Das Museum der Baukultur widmet ihm eine Einzelausstellung im Baukunstarchiv in Dortmund.

Harald Deilmann - Lebendige Architektur

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von Baukultur Nordrhein-Westfalen, dem Baukunstarchiv NRW und der TU Dortmund.

Laufzeit

Spätsommer 2021

Ausstellungsort

Baukunstarchiv NRW, Am Ostwall 7, 44135 Dortmund

Eröffnung

tba.

Kuratoren

Stefan Rethfeld, Münster
Ursula Kleefisch-Jobst, Museum der Baukultur

Fachbeirat

Stefan Rethfeld, Münster
Ursula Kleefisch-Jobst, Museum der Baukultur
Peter Köddermann, Baukultur Nordrhein-Westfalen
Ulrike Breuckmann, Baukunstarchiv NRW
Markus Lehrmann, Baukunstarchiv NRW
Wolfgang Sonne, Baukunstarchiv NRW

Ausstellungsinszenierung

Martin Sinken, sinkenarchitekten mit Kikkerbillen

Produktion

designbauwerk

Katalog

Zur Ausstellung erscheint ein begleitender Katalog in der Reihe „Baukunstarchiv NRW“ im Kettler Verlag, Dortmund. Die Produktion der Publikation wird von der Andreas Deilmann Familienstiftung unterstützt.


Die Ausstellung wird von der LWL-Kulturstiftung sowie der Andreas Deilmann Familienstiftung unterstützt.

Aktueller Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie und den Einschränkungen für die Ausstellungspräsentation wird die Ausstellung auf den Spätsommer 2021 verschoben.

Harald Deilmann (1920-2008) prägte mit seinen Bauwerken in nahezu allen Baugattungen die Architekturentwicklung in der jungen Bundesrepublik. Besonders gilt dies für die 1960er und 1970er Jahre. Sein Wirken als Architekt und Stadtplaner, aber auch Hochschullehrer in Stuttgart und Dortmund, als Mitbegründer des „Dortmunder Modells “´(Im Dortmunder Modell Bauwesen werden Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam ausgebildet), als Preisrichter, Berater und Kunstförderer war vielfältig. Schon früh wurde die Gestalt seiner Bauten als „lebendige Architektur“ gewürdigt.

Die Ausstellung ist ein Partnerprojekt vom Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen, dem Baukunstarchiv NRW und der TU Dortmund. Sie ist vom 22. Januar bis zum 11. April 2021 im Baukunstarchiv in Dortmund zu sehen. Das Museum der Baukultur setzt mit der Werkschau „Harald Deilmann - Lebendige Architektur“die vom M:AI begründete Ausstellungsreihe zu bedeutenden Architekten der Nachkriegszeit fort.

Lebendige Architektur

Die Grundlage für die Ausstellung bildet der umfangreiche Nachlass von Harald Deilmann im Baukunstarchiv NRW. Er umfasst rund 1.700 Projekte aus der Zeit zwischen 1955 bis 2005.

Die Ausstellung allerdings legt den Schwerpunkt auf die für die architektonische Haltung Deilmanns prägenden Jahre von 1955 bis zum Beginn der 1980er. Sein Entwurfsansatz basierte stets auf der Prämisse, dass die Typologie des Bauwerks die allgemeingültige Grundlage ist, auf der sich dann der schöpferische Entwurf entfaltet:

„Das Wesentliche und Typische bestimmen den objektivierbaren, allgemeinen Anteil des Gebäudes, der zum Geformten, zur Gestalt führt. Das Einmalige, Situationsbedingte und auf die Bauherren- und Architektenpersönlichkeit bezogene Subjektive bestimmen den besonderen Ausdruck des Gebäudes.“ 

Ausstellung gliedert sich nach Bauaufgaben

Folglich gliedert sich die Ausstellung inhaltlich wie szenografisch nach den Bauaufgaben: STADT – WOHNEN – BILDUNG – GESUNDHEIT – KULTUR– UNTERNEHMEN – GEMEINWESEN – INNENRAUM. An jeweils prägnanten Beispielen wird das für Deilmann prägende Verständnis einer „lebendigen Architektur“ mit seinem besonderen Blick auf ORT, TOPOGRAFIE, RAUM, FUNKTION, KONSTRUKTION, MATERIAL, LICHT und KUNST erläutert. Pläne, Skizzen, Modelle, Collagen und Fotografien aus dem Nachlass veranschaulichen die ausgewählten Projekte. Die Person Harald Deilmann findet in der Ausstellung eine ausführliche Würdigung anhand von persönlichen Dokumenten und Gegenständen.

Auch die aktuelle Frage des Umgangs thematisiert die Ausstellung mit der in die Jahre gekommenen Nachkriegsarchitektur, die bis heute in entscheidendem Maße unsere gebaute Umwelt prägt. Einzelne Gebäude Harald Deilmanns stehen unter Denkmalschutz, andere wurden bereits umgebaut, erweitert oder saniert, in jüngster Zeit sind einige auch abgerissen worden.

Partner:

  

Förderer

  

 

19.01.2021

Trailer zur Ausstellung: „Harald Deilmann – Lebendige Architektur“

Der Trailer zeigt einen kurzen Einblick in die Arbeit für die Ausstellung „Harald Deilmann - Lebendige Architektur“, die für den Spätsommer 2021 im Baukunstarchiv NRW in Dortmund geplant ist.

Das Gebäude der ehemaligen WestLB in Dortmund (1974-1978), entworfen von Harald Deilmann.

01.12.2020

Ausstellung zu Harald Deilmann verschiebt sich auf Spätsommer 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie und der Beschränkungen für die Präsentation der Ausstellung wird „Harald Deilmann - Lebendige Architektur“ auf Spätsommer 2021 verschoben.

Gespräch mit Thomas und Andreas Deilmann.

30.08.2020

Harald Deilmann (1920 – 2008). Ein Leben für die Architektur

Zum 100. Geburtstag von Harald Deilmann am Sonntag, 30. August 2020 hat das Museum der Baukultur ein Gespräch mit den Söhnen Thomas und Andreas Deilmann geführt.

16.03.2020

Das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen zeigt drei Ausstellungen in 2020

Im Jahr 2020 präsentiert Baukultur Nordrhein-Westfalen drei große Ausstellungen. Unter dem Dach des neuen Vereins Baukultur Nordrhein-Westfalen befindet sich das Museum der Baukultur, vormals M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst, das die Ausstellungen organisiert.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

T 0209 402441-20
F 0209 402441-11
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