Holz, Schutt, Recycling, Umbau. Das Bauen von Morgen

Aufgrund des großen Logistik- und Materialaufwandes ist Bauen ein ressourcenintensiver Vorgang. In Zeiten von Bauboom, Wohnraummangel und Klimawandel ist es naheliegend, dass der Ressourcenverbrauch der Bauindustrie in den Fokus genommen wird.

Unterschiedlichste Ansätze werden erwogen, um das Bauen ökologischer zu gestalten. So werden neue Baustoffe getestet und genutzt, die bisher als Abfall endeten oder als veraltet gelten. Sie werden recycelt oder durch Sanierungen im Bestand erhalten.

Die Doku-Reihe Arte Re: und die Süddeutsche Zeitung nahmen sich in jüngster Vergangenheit dem Thema des nachhaltigen Bauens an. Die Dokumentation „Re: Das Haus von Morgen – Wie Bauen revolutioniert wird“ von Kathrina Edinger berichtet unter anderem von einem Bauunternehmer, der mit Lehm als Baustoff experimentiert und von zwei Berliner Architekten, die Deutschlands erstes zehngeschossiges Hochhaus aus Holz errichten. In der Süddeutschen Zeitung beleuchtet Gerhard Matzing in seinem Artikel „Ächtet die Abrissbirne“ die Hintergründe des bekannten Experimentalwohnraums "Urban Mining & Recycling". Dieser besteht aus „Rezyklaten“, also Baumaterialien, die bereits mindestens einmal nach ihrem Gebrauch entsorgt wurden.

Die Produktionsweise und Art und Weise des Bauens wird sich mit einer nachhaltigen Ausrichtung zwangsläufig ändern. Wichtige Elemente werden die Massenproduktion und der Umgang mit dem Brandschutz sein. So besteht bei Holz etwa die Möglichkeit, die genaue Abbrennzeit zu berechnen, um sicherzustellen, dass Fluchtwege im Falle eines Brandes nicht blockiert werden. Der Brandschutz ist heute aber noch auf eine klassische Bauweise ausgelegt. Es bedarf einer Anpassung der Normen durch den Gesetzgeber, um das nachhaltige Bauen zu erleichtern und somit zu fördern.

„Re: Das Haus von Morgen - Wie Bauen revolutioniert wird“ auf arte.tv

Ächtet die Abrissbirne auf sueddeutsche.de

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Peter Köddermann

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