Einer der Finalisten des Mies Awards 2019: der Skanderbeg-Platz in Tirana von 51N4E, Anri Sala, Plant en Houtgoed und iRI. Foto: Filip Dujardin

Mies van der Rohe Award 2019

Der wichtigste und renommierteste europäische Architekturpreis – Mies van der Rohe Award – würdigt herausragende Baukunst der Europäischen Union. Das Museum der Baukultur zeigt die Ausstellung dazu im Landeshaus des LVR in Köln.

European Union Prize for Contemporary Architecture – Mies van der Rohe Award 2019

Laufzeit

23. Oktober bis 20. November 2020

Ausstellungsort

Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland, Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln

Eröffnung

Donnerstag, 22. Oktober 2020

 

Europäische Architektur im Brennglas

Der Mies van der Rohe Award  zeigt die architektonischen und städtebaulichen Herausforderungen in Europa sowie ästhetisch überzeugende Lösungen. Alle zwei Jahre wird er von der Europäischen Kommission und der Fundació Mies van der Rohe ausgelobt. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt aus aktuellen Bauprojekten in den Ländern der europäischen Union ein konzeptionell, gestalterisch, sozial und kulturell herausragendes Bauwerk aus.

Die Projekte des Mies Award, die in einem komplexen Auswahlverfahren in die engere Wahl kommen, werden in einer Ausstellung gezeigt. Diese geht nach der Preisverleihung in Barcelona auf Wanderschaft durch Europa.  

Das Museum der Baukultur zeigt die Ausstellung in Kooperation mit der Europäischen Kommission, der Fundació Mies van der Rohe Barcelona, dem Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a. M., und dem LVR – Landschaftsverband Rheinland.

Die Präsentation des Mies van der Rohe Award 19 im Landeshaus des LVR in Köln vom 23. Oktober bis zum 20. November 2020 ist die einzige Station der Ausstellung in Deutschland: in einem Bauwerk, das ganz maßgeblich von seinen Architekten in den1950er Jahren von den Mies’schen Gestaltungsansätzen geprägt wurde.

Die Ausstellung zum „Mies van der Rohe Award 2019“ wird ergänzt durch eine Sonderausstellung zur Entstehungsgeschichte und Architektur des Landeshauses, kuratiert von Prof. Dr. Daniel Lohmann mit Studierenden der TH Köln, ursprünglich Teil der M:AI-Ausstellung „Mies im Westen“.

Wohnungsbau – eine drängende Herausforderung in Europa

Die Jury des Mies van der Rohe Award unter dem Vorsitz der dänischen Architektin Dorte Mantrup wählte unter den 383 Einreichungen aus den 38 europäischen Ländern 40 Projekte für die Shortlist aus. Diese Auswahl ist zugleich Gegenstand der Ausstellung. Wie in einem Brennglas zeigen die Ausstellung und das prämierte Projekt die drängendsten architektonischen Herausforderungen in Europa.

Der Preis 2019 wurde vergeben für die Transformation einer Wohnscheibe in Bordeaux mit 530 aus den 1960er JahrenWohneinheiten. Die umfangreiche Sanierung und Erweiterung der Betonscheibe erfolgte durch das in diesem Feld bereits erfahrene französische Büro Lacaton & Vassal mit Frédéric Druot Architecture und das in Bordeaux ansässige Büro Christophe Hutin Architecture.

Die Jury begründete ihre Entscheidung so: „Der innovative Umbau verleihe allen Wohnungen neue Wohn- und Raumqualitäten, dabei werden vorhandene Potenziale weiterentwickelt und Missstände durch kostengünstige Maßnahmen beseitig.“

Kooperationspartner:

                        

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

T 0209 402441-20
F 0209 402441-11

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