Café „Samt und Seide“ für die Ausstellung „Die Mode der Dame“ in Berlin, 1927. Rekonstruktion von Sandra H. Yborra 2013/2014. Das Café Samt und Seide ist eines von zahlreichen Ausstellungsprojekten die Lilly Reich und Mies van der Rohe gemeinsam realisierten. Copyright: Sandra Hernández Yborra

Frau Architekt
Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf

Das Museum der Baukultur zeigt die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“ und präsentiert berufliche Werdegänge sowie vorbildliche architektonische Positionen von 12. August bis 2. Oktober 2020 in Düsseldorf.

FRAU ARCHITEKT
Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf

Laufzeit

12. August bis 2. Oktober 2020

Öffnungszeiten

Mo – Do: 10 – 17 Uhr; Fr: 10 – 13 Uhr; Eintritt frei

Ausstellungsort

Haus der Architekten, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf

Eröffnung

Dienstag, 11. August 2020, 19 Uhr

Kuratoren

Mary Pepchinski, Christina Budde, Wolfgang Voigt, DAM 

Ursula Kleefisch-Jobst, Museum der Baukultur

Fachbeirat für den aktuellen Teil über die Architektinnen in NRW: 

Barbara Eitner, AKNW
Barbara Schlei, BDA NRW
Astrid Stadtmüller, BDB NRW
Katja Domschky, architektinnen initiative nw
Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann
Karen Jung, Baukultur Nordrhein-Westfalen

Ausstellungsinszenierung

Mario Lorenz, deserve Wiesbaden

Ausstellungsmedien

Lars Staack, derserve Berlin

Der Ausstellungsteil zu den Architektinnen in NRW wird fachlich begleitet durch Vertreterinnen der AKNW, des BDA NRW, des BDB NRW und der architektinnen initiative nrw.

Zur Ausstellung ist ein Katalog im Wasmuth Verlag erschienen.

Die unsichtbaren Architektinnen

„Es braucht immer noch sehr viel Selbstvertrauen, um seinen Weg als Frau in der Architektur zu machen", sagt die bekannte englische Architektin Alison Brooks. „Wir wachsen mit Helden und Göttern auf, die alle samt männlich sind.“

Genau an diesem Punkt setzt das Museum der Baukultur mit der Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“ an: Sie will berufliche Werdegänge und vorbildliche Bauten von Architektinnen präsentieren und damit Vorbilder zeigen, Identifikation ermöglichen und Mut machen, den Beruf zu ergreifen. Zu oft sind Frauen die unsichtbaren Architektinnen. Zu sehen ist die Ausstellung vom 12. August bis zum 2. Oktober 2020 im Haus der Architekten in Düsseldorf.

Neuer Ausstellungsteil mit Positionen von aktuellen Architektinnen aus NRW

Die Ausstellung resultiert zum einen aus einer Übernahme des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt am Mai. Dieser historische Teil porträtiert neun Architektinnen, deren Werdegänge und Tätigkeitsfelder charakteristisch für die Zeit vom späten Kaiserreich bis in die 1960/70er Jahre sind.

Zum anderen hat das Museum der Baukultur die Inhalte um aktuelle Arbeiten von Architektinnen aus NRW erweitert, gänzlich neu konzipiert und gestaltet. Er umfasst 22 Architektinnen aus dem Hochbau, der Stadtplanung, der Landschafts- und Innenarchitektur sowie der Bauforschung. Diese stellt es mit einem charakteristischen Werk vor. Arbeitsschwerpunkt der Frauen liegt in Nordrhein-Westfalen. In diesem Teil der Ausstellung steht die persönliche, architektonische Haltung der Frauen im Fokus. Mittlerweile sind Frauen, anders noch als ihre Kolleginnen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in allen Bereichen und Typologien der Architektur tätig. 

Frau Architekt bildet den Rahmen für ein Begleitprogramm, dass die Stellung, die Sichtbarkeit sowie die Teilhabe von Frauen im Architekturberuf diskutiert. Während der Ausstellungszeit wandelt sich zudem das Haus der Architekten der AKNW in das Haus der Architektinnen.

Maßgebliche Beiträge zur Entwicklung der Architektur

Innovative Ideen trotz massiver Widerstände: So war die Lage als vor mehr als hundert Jahren Frauen erstmals an Technischen Hochschulen in Deutschland zu diplomierten Architektinnen ausgebildet wurden. Die Architektinnen leisteten damals maßgebliche Beiträge zur Entwicklung der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts.

Dennoch stehen Architektinnen bis heute in ihrem beruflichen Alltag wie in der öffentlichen Wahrnehmung oftmals im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Mittlerweile studieren in Deutschland mehr Frauen als Männer an den Architekturhochschulen. Aber von den im Beruf tätigen Architekten sind nur 31 Prozent Frauen. Auch erreichen heute mehr Architektinnen als früher leitende Positionen als Partnerinnen in Architekturbüros, Baudezernentinnen und Hochschullehrerinnen, an dem ungleichen Geschlechter-Verhältnis ändern solche Karrieren bislang wenig.

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Medienpartner

23.09.2020

Livestream: Diskussion „Von der erfolgreichen Studentin zur unsichtbaren Architektin“

Warum sind Architektinnen nach ihrem Studium oft unsichtbar? Welche Gründe gibt es, welche Lösungen bieten sich an? Dies und mehr diskutiert Peter Köddermann von Baukultur Nordrhein-Westfalen mit seinen Gästen. Die Diskussion wird im Livestream übertragen.

Vor der Diskussion, vor dem Haus der Architektinnen (von links): Peter Köddermann, Geschäftsführung Programm von Baukultur Nordrhein-Westfalen, Ursula Kleefisch-Jobst, Generalkuratorin Baukultur Nordrhein-Westfalen, Karin Hartmann, freie Autorin, Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, Robert Franken, Blogger, Riklef Rambow Psychologe und Hochschullehrer für Architekturvermittlung.

16.09.2020

Von sichtbaren Männern und unsichtbaren Frauen: Diskussion zur Ausstellung „Frau Architekt“

In der Begleitveranstaltung „Frauen im Architekturberuf: innovativ, mutig – und doch nicht sichtbar“ ging es um die Frage, wieso Architektinnen häufig im Schatten ihrer männlichen Kollegen stehen.

09.09.2020

Diskussion „Frauen im Architekturberuf: innovativ, mutig – und doch nicht sichtbar“ im Livestream

Wer am Dienstag, 15.9., nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen kann, für den übertragen Baukultur Nordrhein-Westfalen und Architektenkammer NRW die Diskussion per Livestream.

Bettina Kratz hat das Konzept für Decathlon Connect in den Stachus Passagen in München entworfen. Eröffnet wurde das Geschäft 2016.

08.09.2020

Zwei Perspektiven – Vom Warenhaus zum City-Store: die Architektinnen Marie Frommer und Bettina Kratz

Bauwerke für Handel und Gewerbe sind heute wie gestern Bauaufgaben für Architektinnen, allerdings hat sich der Charakter von Geschäften innerhalb von Städten stark gewandelt.

2006 fertiggestellt: das Hochhaus Kölntriangle in Köln-Deutz von Dörte Gatermann aus dem Architekturbüro GATERMANN + SCHOSSIG, Köln.

01.09.2020

Zwei Perspektiven: Die Architektinnen Verena Dietrich und Dörte Gatermann prägen das Kölner Stadtbild

Mit ihrer – im wahrsten Sinne des Wortes – herausragenden Architektur prägen Verena Dietrich und Dörte Gatermann die 
Millionenmetropole Köln.

Raumwerk D – Städtebauliches Entwicklungskonzept für Düsseldorf.

25.08.2020

Zwei Perspektiven – die städtebaulichen Zukunftsvisionen von Merete Mattern und Cornelia Zuschke

Durch visionäre städtebauliche Zukunftskonzepte beweisen sich sowohl Merete Mattern vor über 50 Jahren mit ihrem Entwurf für „Ratingen-West“ als auch Cornelia Zuschke heute mit ihrem vielversprechenden Projekt „Raumwerk D“.

2018 gewann Laura Heuschneider mit ihrem Büro den offenen landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb für die Bundesgartenschau 2021 in Erfurt und erhielt den 1. Preis.

18.08.2020

Zwei Perspektiven: Herta Hammerbacher und Laura Heuschneider – die Gestaltung von Landschaften

Zweimal Landschaftsarchitektur: Laura Heuschneider und Herta Hammerbacher haben zu unterschiedlichen Zeiten die Bundesgartenschau im Fokus. Zur Ausstellung „Frau Architekt“ blicken in der Blog-Serie „Zwei Perspektiven“ auf Bauaufgaben und Positionen  in der Architektur.

Modelle, Pläne, Fotos, Materialproben und Videos: Die Ausstellung „Frau Architekt“ mischt unterschiedliche Medien für die Präsentation der Projekte der Architektinnen.

12.08.2020

Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“ in Düsseldorf eröffnet

Baukultur Nordrhein-Westfalen zeigt bis zum 2. Oktober 2020 Ausstellung über Architektinnen in der Architektenkammer NRW.

05.08.2020

Livestream Aussstellungseröffnung „Frau Architekt“

Die Ausstellung wird am Dienstag, 11.8., um 19 Uhr in der Architektenkammer NRW eröffnet. Aufgrund von Covid-19 findet die Eröffnung als geschlossene Veranstaltung statt, lässt sich aber im Livestream verfolgen.

Eines der präsentierten Projekte: das Guga S’Thebe Theatre in Langa, Kapstadt, Südafrika, 2013–2015 von den Architektinnen Bernadette Heiermann und Judith Reitz.

23.07.2020

Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“: Ausstellung von Baukultur Nordrhein-Westfalen zeigt Architektinnen hinter den Bauwerken

Die Ausstellung "Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“" präsentiert berufliche Werdegänge und zeigt vorbildliche Bauten von historischen Architektinnen und aktuell tätigen Architektinnen aus NRW.

 

Das Porträt zeigt Iris Dullin-Grund - eine der einflussreichsten Architektinnen der DDR, umgeben von ihren Hauptprojekten: dem Generalbebauungsplan für Neubrandenburg und dem Hochhaussturm des Hauses der Kultur und Bildung ebenfalls in Neubrandenburg.

30.06.2020

„Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“. Baukultur Nordrhein-Westfalen zeigt Ausstellung ab 12. August in Düsseldorf

Die Ausstellung "Frau Architekt" präsentiert Frauen im Architektenberuf und stellt aktuelle Positionen vor. Von 12. August bis 2. Oktober 2020 ist sie im Haus der Architekten zu sehen.

16.03.2020

Das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen zeigt drei Ausstellungen in 2020

Im Jahr 2020 präsentiert Baukultur Nordrhein-Westfalen drei große Ausstellungen. Unter dem Dach des neuen Vereins Baukultur Nordrhein-Westfalen befindet sich das Museum der Baukultur, vormals M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst, das die Ausstellungen organisiert.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst
Generalkuratorin

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F 0209 402441-11
Pressematerial

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